Die wahre Weihnacht – Poesie von Julius Both (6d)

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Dieses Gedicht von Julius Both entstand im Rahmen des Deutschunterrichts der Klasse 6d bei Herrn Jungbluth. Weil es nicht nur poetisch elegant ist, sondern auch inhaltlich und sprachlich ein Glanzstück, wollen wir es Euch und Ihnen nicht vorenthalten!

Danke Julius für dieses amüsante Gedicht über die "Wahre Weihnacht"!

Die wahre Weihnacht – Julius Both (6d)

 

Im Nelly-Timer steht geschrieben:

Die wahre Weihnacht ist sehr verschieden.

Wir erzählen euch nun, wie es wirklich war,

drum reisen wir ins nullte Jahr.

 

Jetzt hört gut zu und lauscht der Worte

der Weihnachtsgeschichte am heiligen Orte…

 

In einer kalten Winternacht,

in eisiger weißer Winterpracht

fielen glitzernd weiße Flöckchen,

da erklang ein helles Glöckchen.

 

Drei Engel im goldenen Gewand

wurden von Amazon gesandt.

Gabriel flog zur Verkündung los

mit Georg n Günther – seinen Bros.

 

Auf der Weide bei den Schafen

lag der Schäfer, wollte schlafen.

Doch der Engel helles Licht

störte ihn – so ging das nicht. 

 

„Schäfer, hör gut zu und lauf.

Da hinten, diesen Steinberg rauf!

Dort findest du den wahren Held,

ein junges Blut, den Retter der Welt!“

 

Der Schäfer und sein Gesell

sahen sich an, dann liefen sie schnell,

den Berg hinauf, vorbei am Becker,

mit Bauer und Förster und ohne Gemecker.

 

Sie liefen und liefen, wie zum Gefecht!

Dann blieben sie stehen – denn sahen sie recht?

Da lag es plötzlich ganz jungk und froh,

ein kleines Kind im Haberstroh!

 

Im Stall – und das ist gut bekannt –

kamen Ochse und Esel angerannt.

Die Eltern des Kindes schauen selig drein

und Georg und Günther stimmen in lautes: „Halleluja“ ein!

 

Dann kommt der Knaller und so ist es geschehen:

Drei Weise wurden am Stall gesehen.

Sie nannten sich und das ist nicht wahr –

Caspar, Melchior und Balthasar.

 

Sie brachten auch keinen Weihrauch, Myrrhe und Gold,

auch wenn ihr das glauben sollt.

In Wahrheit hatten sie besseres parat:

Sie brachten Hering, Klee und Nadler-Nudelsalat!

 

Und nun zum Schluss – und das find ich nett –

sie hießen richtig: Ix, Ypsilon und Z!

 

Frohe Weihnachten! 

 

 

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