Bereits die Aufführung von „Emil und die Detektive“ in der Regie von Robert Gerloff am Düsseldorfer Schauspielhaus hatte uns so gut gefallen, dass wir unbedingt auch die Fortsetzung „Emil und die drei Zwillinge“ sehen wollten. Voller Vorfreude machten wir uns daher in Begleitung von Frau Günther und Frau Dr. Rogge sowie der Mentorinnen mit der S- und U-Bahn auf den Weg nach Düsseldorf und waren auch dieses Mal begeistert.
Die Handlung spielt ein Jahr, nachdem Emil mit seiner Bande in Berlin den viel gesuchten Bankräuber Grundeis überführt hat. Die Professorin hat inzwischen ein Haus an der Ostsee geerbt und lädt die Freunde in den großen Ferien zu sich ein. Dort begegnen sie auch dem Liftboy aus Berlin wieder, der Page im Strandhotel ist, und lernen die Artistenfamilie „The Three Byrons“ kennen. Als der zwielichtige Mr. Byron allerdings den zu schnell zu groß werdenden Jackie gegen den Liftboy austauschen will, greifen Emil und seine Freunde ein und das nächste Abenteuer beginnt. Gleichzeitig gilt es eine mysteriöse Einbruchserie aufzuklären, bei der am Tatort eine Uno-Karte hinterlassen wird. Für Spannung ist damit gesorgt.
Besonders spannend war es, vom Zuschauerraum her mitzuerleben, wie der Dieb sich unbemerkt auch ins Haus der Professorin geschlichen und einen kostbaren Spiegel geraubt hat. Auch über die Bühnentechnik und die Möglichkeiten der Drehbühne sowie des versenkbaren Bodens haben wir gestaunt, während wir in den ersten beiden Reihen von der Nebelmaschine eingeräuchert wurden. Überrascht hat uns Gustav, der gleich zweimal von oben auf die Bühne geschwebt kam. Bis auf ihn waren alle Rollen neu besetzt. Alle Darsteller haben mit viel Schwung und Begeisterung gespielt und gesungen. Besonders gut gefallen hat uns die Professorin, die in diesem Stück neben Emil eine Hauptrolle spielte, während Pony Hütchen eher in den Hintergrund trat.
Insgesamt war es spannende und lustige Aufführung, die wir nur empfehlen können. Also nicht wie hin: „Parole Emil“ natürlich!
Verfasserin: Marie Scholz, Klasse 6 a
Bildquelle und Programm: https://www.dhaus.de/programm/a-z/emil-und-die-drei-zwillinge/
Auf dem Bild: Leon Schamlott, Anastasia Schöpa, Jonathan Gyles, Belendjwa Peter, Natalie Hanslik, Meret König, Christian Clauß, Francesco Matejcek, Alisa Lien Hrudnik, Tabea Bettin, Vincent Wiemer
Foto: David Baltzer





