Schulprogramm des Nelly-Sachs-Gymnasiums

Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen Unterricht und Erziehungsarbeit.

Erklärung

Das Schulprogramm des Nelly-Sachs-Gymnasiums soll:

  • die wesentlichen Ziele der gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsarbeit von Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern und Eltern verdeutlichen,
  • das gemeinsame Arbeiten und Leben im schulischen Umfeld gestalten helfen,
  • Orientierungshilfen und Denkanstöße geben und
  • Traditionen bewahren und aufbauen und dabei zugleich offen sein für stete Weiterentwicklung bei neuen Anforderungen.

 

Dem Fachunterricht kommt im Gymnasium eine entscheidende Rolle zu – ohne guten Fachunterricht führen alle weiteren Bemühungen nicht zum Ziel. Unter Beachtung der geltenden Vorgaben und Bestimmungen werden die schulinternen Lehrpläne des Nellys fortlaufend von den Fachkonferenzen überprüft, angepasst und weiterentwickelt. Die Lehrpläne und die in der Schule eingeführten Lehrwerke sind aufeinander abgestimmt. Fachbezogene Mindeststandards werden durch die Lehrpläne sichergestellt, so dass Unterricht auf qualitativ vergleichbarem und hohem Niveau für alle Schülerinnen und Schüler gewährleistet ist. Zunehmend werden bei der Fortentwicklung der Lehrpläne auch fachübergreifende und fächer-verbindende Aspekte einbezogen, moderne Lehr- und Lernformen berücksichtigt, eine Öffnung der Schule nach außen verwirklicht und Gesichtspunkte der Qualitätssicherung und Evaluation berücksichtigt.

Die Entscheidung für Nelly Sachs als Namenspatronin für das 1957 gegründete Gymnasium war auch eine Entscheidung für ein Bildungs- und Erziehungsprogramm.  Nelly Sachs’ vorwiegend lyrisches Werk ist der Erinnerung und Mahnung an die Opfer des Holocaust gewidmet. Die im Jahre 1966 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Dichterin, die ihr Werk aus der Erfahrung von Diffamierung, Verfolgung und Emigration geschaffen hat, erinnert uns an die Verpflichtung zu Toleranz, Mitmenschlichkeit, Achtung, Hilfsbereitschaft und zu aktiver Ablehnung von Gleichgültigkeit und Gewalt. Auch das Vertrauen, das sie trotz ihrer leidvollen Erfahrungen nach dem Ende von Krieg und Gewaltherrschaft in die nachwachsende Jugend gesetzt hat, ist uns als Leitmotiv pädagogischen Handelns wichtig. Die Vorstellung einer Erziehung und Bildung, die sich bewusst an einer Tradition von Verständigung, Versöhnung und Toleranz orientiert, blieb auch bestimmend, als mit Beginn der Arbeit an einem Schulprogramm Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen, Schüler und Eltern gemeinsam die Schulordnung überarbeiteten und ihr eine Präambel im oben angedeuteten Sinne voranstellten, die zugleich die Präambel für unser Schulprogramm geworden ist.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird an einigen Stellen bei geschlechtsspezifischen Begriffen die maskuline Form verwendet. Diese Form versteht sich explizit als geschlechtsneutral. Gemeint sind selbstverständlich beide Geschlechter.

Übersicht der Unterpunkte

Perspektiven am Nelly

Das vorliegende Schulprogramm des Nelly-Sachs-Gymnasiums beschreibt den Status quo der vielfältigen Bereiche und Facetten eines dem aktuellen Bildungs- und Erziehungsauftrag verpflichteten Gymnasiums. Alle Beteiligten, Lehrer, Schüler und Eltern, sind sich der Tatsache bewusst, dass damit keine Festschreibung vollzogen ist, sondern dass sich Schule als lernendes System versteht und sich somit kontinuierlich im Prozess der Evaluation, Weiterentwicklung und Verbesserung von Strukturen und Inhalten befindet.

So soll das vielseitige Medienkonzept erweitert werden durch die Einführung eines obligatorischen Tastaturschreiblehrgangs für Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen 5, um eine einheitliche Sicherung bei der Befähigung zur digitalen Textverarbeitung zu erreichen.

Es besteht weiterhin Einigkeit, dass das bisherige bewährte Förderkonzept, im Bereich der Arbeitsgemeinschaften, zeitnah evaluiert werden muss, um die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler im Rahmen von G8 noch effizienter zu gestalten.

Die langfristig bewährte Tradition der musisch-künstlerisch-literarischen Orientierung des Nelly soll fortgeführt werden, wobei wir versuchen werden, besonders mit außerschulischen Partnern diese schulischen Eckpfeiler konkret umzusetzen. So soll die Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Landestheater Neuss, mit dem Neusser Stadtarchiv und der Stadtbibliothek intensiviert werden. Erste Kontakte zum Museum Insel Hombroich sind überdies geknüpft und sollen mittelfristig zu einer engen Kooperation führen.


Die sehr gute Zusammenarbeit mit der „Station Nettersheim“, Ort von Klassen- und Besinnungsfahrten, soll ausgebaut werden zu einer weitreichenden Kooperation in unterschiedlichen Bereichen wie Biologie, Geographie, Geschichte und Philosophie. Hier ist das Nelly zur Zeit mit dem „Naturzentrum Eifel“ im Gespräch über einen Kooperationsvertrag.

Die äußerst positiven Erfahrungen der letzten Projekttage (März 2014) geben neuen Anlass und Ansporn, über eine regelmäßige Durchführung themengebundener und fächerübergreifender Unterrichtstage – insbesondere unter dem Aspekt der Wertebildung und -erziehung auch im verengten Rahmen von G8 – nachzudenken.

Bei all diesen Ausblicken sind alle Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie die Elternschaft des Nelly beteiligt und aktiv eingebunden in die Weiterentwicklung des Schulprogramms.

Haus- und Schulordnung

1. Allgemeines

  • Die Schule ist von 07.45 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.
  • Veranstaltungen außerhalb dieser Zeiten müssen mit der Schulleitung abgesprochen werden.
  • Das Sekretariat ist in der Regel montags bis donnerstags erreichbar von 07.00 – 16.00 Uhr und freitags von 07.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Es bleibt geschlossen von 10.00 bis 10.15 Uhr und zwischen 13.30 Uhr und 14.00 Uhr.
  • Schülerinnen und Schüler besuchen das Sekretariat - außer in Notfällen - in der Regel während der großen Pausen.
  • Für Entschuldigungen und Beurlaubungen sind unsere Hinweise zur „Teilnahme am Unterricht – Schulversäumnis“ zu beachten.
  • Fahrräder dürfen nur in den Fahrradständern oder im Fahrradkeller abgestellt werden.


2. Verhalten im Klassenraum und in Fachräumen

  • Spätestens beim zweiten Schellen müssen die Schülerinnen und Schüler an ihrem Arbeitsplatz sein und ihr Unterrichtsmaterial bereit legen.
  • Klassen- bzw. Kurssprecher(innen) melden sich am Lehrerzimmer oder im Sekretariat, wenn sich die Lehrperson 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht eingefunden hat.
  • Beim Wechsel von Räumen im Zusammenhang mit den großen Pausen treffen Schülerinnen und Schüler, Klassen- und Fachlehrerinnen und -lehrer jeweils vom Stundenplan abhängige spezielle Absprachen.
  • Besondere Vorsichtsmaßnahmen bzw. Absprachen für das Verhalten in den Umkleideräumen und in der Turnhalle werden mit den Sport- und Klassenlehrerinnen und -lehrern getroffen.
  • Evtl. bestehende Regelungen für andere Fachräume sind Teil dieser Schulordnung.
  • Die Oberstufenbibliothek steht Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II jederzeit zur Verfügung. In diesem Raum gilt allerdings eine strenge Pflicht zum „Silentium“, damit niemand durch Gespräche gestört wird.


3. Pausen

  • In den großen Pausen gehen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I zügig auf den Hof bzw. in die Pausenhalle. In der Mensa besteht Gelegenheit, Brötchen, Getränke u.a. als Zwischenmahlzeit zu kaufen. Nach dem ersten Schellen begeben sich alle Schülerinnen und Schüler zu ihrem Arbeits- oder Klassenraum.
  • Oberstufenschülerinnen und-schüler halten sich in der Regel in ihren Kursräumen (sofern es nicht Fachräume sind) auf oder verlassen das Gebäude. Zum Kauf und zur Einnahme eines Frühstücks steht die Mensa zur Verfügung.
  • Die Klassen achten mit den Lehrerinnen und Lehrern darauf, dass die Räume beim Verlassen und vor den großen Pausen abgeschlossen werden.
  • Die Wege zwischen Schulgebäude und Turnhalle bzw. zum Lehrerparkplatz gehören nicht zum Schulhof; der Aufenthalt in den Pausen ist dort also untersagt.
  • Aus Sicherheitsgründen dürfen ausschließlich Softbälle, und das nur bei trockenem Wetter, benutzt werden.
  • Der Hofdienst beginnt kurz vor dem Ende der zweiten großen Pause zügig seine Arbeit. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I bleiben bis zum Unterrichtsschluss auf
    dem Schulgelände; dies gilt auch für evtl. Freistunden.
  • In den Fünf-Minuten-Pausen sollten die Schülerinnen und Schüler in der Klasse bleiben.
  • Schülerinnen und Schüler, die aus unterrichtstechnischen Gründen keinen Unterricht haben, sind verpflichtet, sich in dieser Zeit im Foyer aufzuhalten.
  • In der Mittagspause (13.20 Uhr bis 14.20 Uhr) halten sich die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in der Mensa, im Spieleraum neben der Mensa, in der Schülerbibliothek, im Internetcafé, in der Pausenhalle oder auf dem Schulhof auf. Ein Aufenthalt in der ersten, zweiten oder dritten Etage des Schulgebäudes ist nicht erlaubt. Nur mit aus-drücklicher, der Schule schriftlich vorliegender Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten ist es Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse an Tagen, an denen sie Nachmittagsunterricht haben, erlaubt, in der Mittagspause das Schulgelände zu verlassen.
  • Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6, die bei Entfall des Nachmittagsunterrichts nicht nach der 6. Stunde nach Hause gehen dürfen, nehmen an der Übermittagbetreuung in den o.g. Räumen teil und begeben sich unmittelbar nach der Mittagspause zur Beaufsichtigung in den durch Aushang bekanntgegebenen Raum.


4. Sauberkeit und Ordnung

  • Alle Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, an der Reinhaltung des Gebäudes, der Grünanlagen und des Hofes aktiv mitzuwirken, um ein Stück gemeinschaftliche Verant-wortung mitzutragen.
  • Jede Schülerin und jeder Schüler sorgt dafür, dass der eigene Abfall ordnungsgemäß beseitigt wird. Dies gilt besonders für Getränkepäckchen, Essensreste und Taschentücher.
  • Jede Klasse und jeder Kurs sorgt vor Verlassen des Unterrichtsraumes dafür, dass Ver-schmutzungen bzw. Abfall beseitigt werden; nähere Absprachen treffen die Schülerinnen und Schüler mit den Klassenlehrerinnen und -lehrern.
  • Werden Klassen in nicht ordnungsgemäßem Zustand angetroffen, sollte umgehend eine Lehrerin oder ein Lehrer informiert werden.
  • Die Klassen sind verantwortlich für die Sauberkeit auf dem Flurabschnitt vor ihrem Raum; dazu gehören auch die hohen Fensterbänke, die -falls nötig - regelmäßig zu säubern sind (Besen - nicht klettern!).
  • Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe reinigen nach jedem Unterricht die Räume im Bodelschwingh-Trakt, den wir als Gäste benutzen. Die Lehrerinnen und Lehrer kontrollieren die Sauberkeit jeweils, bevor sie den Raum verlassen.
  • Jeder einzelne sorgt - nicht nur im eigenen Interesse - für Sauberkeit und Ordnung in den Toiletten und sanitären Anlagen.
  • Regelungen bzw. Absprachen zur Energieeinsparung und zur Abfalltrennung sind zu beachten.

5. Sicherheit

  • Die Schülerinnen und Schüler müssen sich auf dem Hof, in den Räumen, Gängen und Trep¬penhäusern so angemessen und rücksichtsvoll bewegen, dass sie sich selbst und andere unter keinen Umständen gefährden.
  • Unfälle und Zwischenfälle sind umgehend einer Lehrperson oder dem Sekretariat zu melden. Erkranken Schülerinnen oder Schüler während der Unterrichtszeit, übernimmt das Sekretariat mit ihnen zusammen die Benachrichtigung der Eltern.
  • Es dürfen keinerlei Gegenstände mit in die Schule gebracht werden, die in irgendeiner Form zu Verletzungen oder Schäden führen können; desgleichen dürfen keine Gegen-stände geworfen oder im Treppenhaus fallen gelassen werden.
  • Sachschäden, besonders wenn sie eine Gefahrenquelle darstellen, sind umgehend einer Lehrperson oder dem Hausmeister zu melden (insbesondere z. B. Schäden in Laborräumen, an Möbeln, Fenstern, Gas-, Wasser- und Stromanlagen, Brandschutzvorrichtungen usw.).
  • Lehr- und Lernmittel (Bücher, Sportgeräte, Computer, Fachraumausstattung usw.) und das Mobiliar sind pfleglich und rücksichtsvoll zu behandeln. Benutzer tragen hier im Interesse aller eine besondere Verantwortung.
  • Fahrräder sind ausschließlich auf den dafür vorgesehenen Stellen abzustellen, da sonst ein Sicherheitsrisiko für Zufahrtwege entsteht und kein Versicherungsschutz gewährt wird.
  • Damit der Aufzug jederzeit benutzbar bleibt, ist er nur nach Absprache zugänglich.

6. Nutzungsordnung für private elektronische Geräte wie Mobiltelefone, Tablets und MP3- Spieler

Das Nelly steht der privaten Verwendung und dem Unterrichtseinsatz von modernen Technologien positiv gegenüber. Handys, Tablet-Computer und andere Abspielgeräte gehören selbstverständlich zum Bild einer modernen Gesellschaft, besonders aber der Jugend. Die Schule und der Unterricht stellen allerdings – wie andere Lebensbereiche – einen besonderen, geschützten sozialen Raum dar, welcher aus verschiedenen Gründen der Regeln bei der Benutzung aller modernen Kommunikationsmittel bedarf, mit denen sich Ton-, Bild-, Text- oder Videodokumente aufzeichnen, anschauen, abspielen oder verbreiten lassen.

In diesem Sinne hat die Schulkonferenz am 29.11.2019 folgende Ordnung verabschiedet, die für das gesamte Schulgelände des Nelly-Sachs-Gymnasiums gilt:

  • Die oben genannten Geräte dürfen bis 7.55 Uhr im Foyer und außerhalb des Schulgebäudes genutzt werden.
  • Die oben genannten Geräte dürfen nach 7.55 Uhr auf dem gesamten Schulgelände und im gesamten Schulgebäude nur mit aktiviertem Flugmodus/im Offline-Modus oder ausgeschaltet mitgeführt und nicht genutzt werden.
  • Die oben genannten Geräte dürfen in den Mittagspausen aktiviert und genutzt werden.
  • Schülerinnen und Schüler der Oberstufe dürfen die oben genannten Geräte auch in Frei-stunden und EVA-Stunden nutzen. In den 5-Minuten-Pausen und großen Pausen ist die Nutzung grundsätzlich allen untersagt.
  • Eine Nutzung der oben genannten Geräte für unterrichtliche Zwecke ist nach Aufforderung durch eine Lehrkraft möglich.
  • Das Fotografieren und Filmen auf dem gesamten Schulgelände und im gesamten Schulgebäude ist grundsätzlich verboten.
  • Alle Smartphones, Smart Watches und Tablets müssen für Klassenarbeiten und Klausuren in allen Jahrgangsstufen separat und sichtbar im Raum aufbewahrt werden. Die Verantwortung für das Gerät (Verlust, Beschädigung) verbleibt bei den Schülerinnen und Schülern.
  • Bei Missachtung der Nutzungsordnung sind alle Lehrerinnen und Lehrer verpflichtet, die Geräte im ausgeschalteten Zustand einzuziehen. Die Rückgabe erfolgt zu den regulären Öffnungszeiten im Sekretariat nur gegen schriftliche Kenntnisnahem der Erziehungsberechtigten frühestens zu Beginn der Mittagspause des gleichen Tages.
  • Bei Verdacht auf eine Straftat sind alle Lehrerinnen und Lehrer verpflichtet, das Gerät unverzüglich ausgeschaltet an die Schulleitung und/oder Polizei weiterzuleiten.
  • Für Klassen-, Wander- und Studienfahrten gelten ggf. besondere Absprachen.

Bei Fragen rund um das Thema Smartphone, Internet & Co stehen allen am Nelly ausgebildete Medienscouts mit Rat und Tat zur Seite! Kontakt: medienscouts[at]nellysachs.de.


7. Sonstiges

  • Das Verhalten bei Alarm ist gesondert geregelt (siehe Aushänge in den einzelnen Klassen- und Fachräumen).
  • Das Nelly-Sachs-Gymnasium ist eine alkohol- und drogenfreie Zone. Das Mitbringen und Konsumieren von Alkohol ist ausdrücklich und ohne jede Einschränkung untersagt; über Ausnahmen in Einzelfällen entscheidet die Schulleitung.
  • Ebenso ist jeder Umgang mit Drogen aller Art verboten.
  • Das Rauchen ist auf allen Teilen der Schulgrundstücke des Nelly-Sachs-Gymnasiums und der Bodelschwingh-Grundschule ausnahmslos untersagt. Die Schulgrundstücke werden durch die öffentlichen Gehsteige begrenzt.
  • Das Essen, Trinken und Kaugummi-Kauen ist während des Unterrichts nicht erlaubt. Im Übrigen sollte jeder Kaugummi in Papier eingewickelt im Abfall entsorgt werden.
  • Bei Diebstählen ist bei einer Schadenshöhe ab 50 Euro eine Anzeige bei der Polizei erforderlich. Die Tagebuch-Nummer der Polizei und das Ergebnis der Anzeige sind in einer Sachschadenmeldung aufzuführen.
  • Bei der Regulierung von Diebstählen oder Beschädigungen von Fahrrädern ist unabdingbare Voraussetzung, dass der Schülerin/dem Schüler kein ermäßigtes Schokoticket ausgehändigt wurde. Eine Regulierung von Fahrrad-Diebstählen kann nur erfolgen, wenn die Fahrräder codiert worden sind. Vordrucke für Sachschadenmeldungen gibt es im Sekretariat.
  • Für Wertgegenstände  (Mobiltelefone, MP3-Spieler, I-Pods, Schmuck, Uhren etc.) wird nach Auskunft des Schulträgers bei Diebstahl oder Zerstörung keine Haftung übernommen. Daher raten wir dringend davon ab, Wertgegenstände mit in die Schule zu bringen.


Die Kenntnisnahme der Schulordnung bestätigen jede Schülerin/jeder Schüler und die Erziehungsberechtigten

Förderverein

Die "Gesellschaft der Freunde des Nelly-Sachs-Gymnasiums" ist der Förderverein der Schule. Zweck des Vereins ist es, das Nelly-Sachs-Gymnasium ideell und materiell zu unterstützen.

Ideell geschieht dies u.a. durch die Vergabe des "Nelly-Sachs-Preises" für herausragendes Engagement in der Schule, auch unabhängig von fachlichen Leistungen, insbesondere in sozialer Hinsicht. Der Preis ist 1984 auf Anregung von Frau Dr. Annette Schavan, einer ehemaligen Nelly-Schülerin, ins Leben gerufen worden und wird im Rahmen einer Feier mit Laudatio des Vorsitzenden und Gratulation aller Vorstandsmitglieder vergeben. Darüber hinaus vergibt der Verein seit 2001 die „Nelly-Sachs-Feder“ für herausragende Leistungen im Bereich des Schullebens an Einzelpersonen innerhalb und auch außerhalb der Schule.


Materiell geschieht diese Unterstützung durch die Beschaffung von Spenden und Geldmitteln zur Anschaffung von zusätzlichen Unterrichtsmitteln, zur Verbesserung der Ausstattung der Räumlichkeiten, zur Förderung von Studienfahrten und Schüleraustausch sowie zur Unterstützung einzelner Schülerinnen und Schüler aus besonderem Anlass. Es werden Projekte unterstützt wie "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", MUNA (Model United Nations) oder auch die Mentorenarbeit während der Klassenfahrten der Jahrgangsstufe 6.

Der Förderverein des seit 1957 bestehenden Nelly-Sachs-Gymnasiums ist im Jahre 1964 gegründet worden. Die Vereinsgeschäfte werden durch den Vorstand geführt, dem der Vorsitzende, der Stellvertreter, der geschäftsführende Schatzmeister, der Schulleiter und der Schulpflegschaftsvorsitzende angehören. Als Beispiele für durchgeführte Maßnahmen sei auf die Anschaffung von Bühnenelementen, Stelltafeln, eine Laminiermaschine, Wandtafeln im Treppenhaus und im Foyer des neu erbauten Forums, die Salatbar in der Mensa u.ä. verwiesen.

Zur Unterstützung der Ausstattung des Forums (Licht- und Tonanlage) sind ebenfalls beträchtliche Mittel gesammelt worden. Der Förderverein hat sich darüber hinaus an der Verwaltung der Spenden aus einem von Schülern und Lehrern veranstalteten Sponsored Walk beteiligt. Aus dem Erlös wurde eine Verkaufstheke im Foyer errichtet. Diese gut angenommene mit Kühlschränken ausgestattete Theke inklusive ihrer Gläserausstattung wird bei Veranstaltungen außerhalb des Unterrichts genutzt. Aktuell (2014) übernimmt der Förderverein die Kosten für die Grundüberholung unseres wertvollen Steinway-Flügels. Die Organisation von Veranstaltungen, z.T. in Kooperation mit der Schulpflegschaft, zu schulrelevanten Themen oder auch kulturelle Anlässe runden den Katalog fördernder Maßnahmen ab.

Elternarbeit

Ziel der Schul-, Klassen- und Jahrgangsstufenpflegschaften ist eine umfassende Wahrnehmung der Interessen der Eltern zum Wohle unserer Kinder. Die Schulpflegschaft entsendet Vertreter in die verschiedenen Fachkonferenzen sowie in die Schulkonferenz, dem höchsten Entscheidungsgremium der Schule. Die Elternvertreter der Pflegschaften informieren die Eltern so aktuell wie möglich, stehen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und können im Bedarfsfall auch zwischen einzelnen Eltern und der Schule vermitteln. Die Schulpflegschaft will hierdurch die Schule in ihrer Arbeit und in ihrem Auftrag unterstützen.

Darüber hinaus finden alljährlich und regelmäßig informelle Treffen zwischen den Koordinatoren der Erprobungs- und der Mittelstufe mit den Klassenpflegschaftsvorsitzenden und der Schulpflegschaftsvorsitzenden statt. Hier haben die Eltern Gelegenheit, zusätzlich zu den vorgegebenen Treffen der Mitwirkungsorgane, alle stufenspezifischen Fragen und Probleme im direkten Austausch zu diskutieren. Regelmäßig finden auch informelle Gespräche mit der Schulleitung statt.

Die Schulpflegschaft steht in regelmäßigem engem Kontakt mit allen übrigen Mitwirkungsgremien, den beiden Fördervereinen unserer Schule sowie unserer Kooperationsschule, dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium.

Die Schulpflegschaftsvorsitzenden und deren Vertreter sind in den folgenden außerschulischen Gremien vertreten: Arbeitskreis Neusser Gymnasien und Gesamtschulen, Stadtelternrat Neuss, Landeselternschaft der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen.

An den Tagen der offenen Tür, dem „Kennenlern-Nachmittag“ der neuen 5er-Schülerinnen und Schüler vor den Sommerferien, dem Einschulungstag der 5. Klassen sowie deren ersten Klassenpflegschaftsabenden stehen Vertreter der Schulpflegschaft als Gesprächspartner stets zur Verfügung.

Schülervertretung

Ziel der SV-Arbeit ist die umfassende Wahrnehmung der Interessen der Schülerschaft. Wir bemühen uns um intensive Kommunikation, weitreichende Information bzw. Transparenz und möglichst zügige Umsetzung von Entscheidungen. Die SV des Nelly orientiert sich in allen Bereichen ihrer Arbeit am Team-Gedanken. Allen Schülerinnen und Schülern – unabhängig von ihrem Alter oder von Ämtern – steht das SV-Team offen.
 

  • Im SV-Büro stehen Mitglieder des SV-Teams den Schülerinnen und Schülern des Nelly täglich in der großen Pause als Gesprächspartner und Berater zur Verfügung.
  • Bei den regelmäßigen SV-Team-Treffen, an denen auch die SV-Lehrer teilnehmen, werden aktuelle Vorhaben und Projekte geplant und konkretisiert (z.B.: Projektwochen, Sponsored Walk, Nelly-Timer, Vorbereitung von Schulkonferenzen, Zusammenarbeit mit der Schulpflegschaft).
  • Längerfristige Vorhaben werden in Arbeitskreisen geplant und koordiniert: z.B. Just 4 Fun-Party (Unterstufenfêten), Schülerzeitungs- und Öffentlichkeitsarbeit, T-Shirt-Aktion (Beschaffung von T-Shirts mit Nelly-Schul-Logo), Mentoren-Team (Mentorenarbeit in der Erprobungsstufe)
  • Das SV-Team nutzt besonders intensiv die Möglichkeiten der Schulmitwirkung in der Schulkonferenz. Hier werden auch die Interessen der Schülerschaft in Fragen „schulpolitischer“ Themen vertreten (z.B. Begabtenförderung / Mitarbeit bei der Rhythmisierung von Unterricht, Schulprogramm).
  • Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 bis Q2 nehmen seit 1995 alljährlich an SV-Seminaren teil, die in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung, Gummersbach, organisiert werden. Diese Seminare fördern ganz besonders den Teamgedanken und sind darüber hinaus ein Mittel zur Steigerung der Effektivität unserer Arbeit. Dies beweist ein Blick auf beispielhafte Inhalte wie „Stärken- und Schwächenanalyse der SV-Arbeit”, „Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung”, „Organisation und Finanzierung”, „Rechte und Pflichten von Schülervertretern”, „Planung von Projekten”, „Alltagsprobleme der SV-Arbeit”.
Fortbildung
  1. Einleitung

Schulische Fortbildung dient der kontinuierlichen fachlichen, pädagogischen und methodischen Professionalisierung der Lehrkräfte sowie der Optimierung von Lernprozessen und damit der  Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen.
Sie ist mit der Profilbildung der Schule verknüpft. Ihr verpflichtender Stellenwert ergibt sich in NRW seit 2004 aus dem Schulgesetz (vgl. SchulG NRW § 57 Abs. 3 – BASS 1-1) und den Erlassen zur Schulprogrammarbeit, zur Fort- und Weiterbildung (vgl. RdErl. d. Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder v. 27.4.2004 – BASS 20-22 Nr.8) sowie zur Budgetierung von Fortbildungsmitteln (vgl. RdErl. des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder v. 6.5.2004 – BASS – 20-22 Nr.50.1). Im Konzept „Fortbildung für eigenverantwortliche Schulen“ legt das MSW 2006 in einem „5-Punkte-Programm“ ferner Grundsätze zur neuen Lehrerfortbildung in NRW fest, die eine Arbeitsteilung zwischen MSW, Bezirksregierungen und Kompetenzteams vorsehen (vgl. http://www.gew-nrw.de/binarydata/download/Konzept_LFB_2006.pdf).

 

  1. Zielvorgaben

Folgende Zielvorgaben sollen mit Lehrerfortbildung erreicht werden:

  • Reflexion des Unterrichts und Weiterentwicklung durch neue Kenntnisse aus der pädagogischen und fachlichen Theorie
  • Kompetenzerwerb für neue individuelle Aufgaben oder laufbahnbezogene Weiterentwicklungen
  • neue Erkenntnisse für unterrichtliche und schulische Neuerungen im Rahmen des Schulprogramms
  • Qualitätsentwicklung der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule

 

  1. Thematische Schwerpunkte der Lehrerfortbildung am Nelly-Sachs-Gymnasium (Stand 2020)

Die folgenden Bereiche sollen kurz- und mittelfristig Schwerpunkte der Fortbildungsarbeit an unserer Schule darstellen:

  • Lesesozialisation
  • Medienkompetenz
  • individuelle Förderung und Feedbackverfahren
  • Erarbeitung eines Methoden- Spiralcurriculums
  • Gesundheitsförderung und Achtsamkeit

 

  1. Organisatorische Festlegungen

4.1 Grundsätze und Zuständigkeiten

Fortbildungsträger sind das MSW, die Bezirksregierungen (mit den Kompetenzteams der Kreise) sowie nicht-staatliche Träger wie Berufsverbände, Stiftungen, kirchliche Träger und Hochschulen. Auf ihren Vorgaben bzw. Angeboten basiert jeweils die konkrete Planung und Durchführung von Fortbildungen.

 

Lehrerkonferenz, Fachkonferenzen, einzelne Lehrkräfte sowie Schulkonferenz und Schulleitung verantworten wechselweise die weitsichtige Bedarfsermittlung, sorgfältige Planung und Durchführung sowie die regelmäßige Evaluation von Fortbildungsmaßnahmen.

Die Lehrerkonferenz berät und entscheidet regelmäßig über Fortbildungsfragen und
-themen (z.B. kollegiumsinterne Fortbildungen) sowie den Fortbildungsetat. Sie legt den Fortbildungsbedarf im konkreten Fall der Schulkonferenz zur Abstimmung vor.
Die Lehrerkonferenz schreibt regelmäßig Zielvereinbarungen zur Fortbildung konsensorientiert fort, so dass ergebnisorientierte Rahmenbedingungen gewährleistet sind, die dem Fortbildungsbedarf bzw. den Prioritäten, den Zuständigkeiten sowie der Terminierung jeweils auf pragmatische Weise Rechnung tragen.

 

Die Fachkonferenzen verabreden die Teilnahme an fachspezifischen Fortbildungsmaßnahmen selbständig und evaluieren sie regelmäßig (Berichte, Austausch von Material bzw. Informationen). Sie stimmen diese Aktivitäten ggf. mit dem/der Fortbildungsbeauftragten
ab - z.B. hinsichtlich von Etatfragen oder bei fachübergreifenden Themen.

 

Die Lehrerinnen und Lehrer wünschen sich individuelle Fortbildungsthemen, anhand derer sie berufliche Handlungskompetenzen erwerben bzw. erweitern können, um den sich ständig wandelnden bzw. verändernden Herausforderungen in pädagogisch-fachlichen Arbeitsfeldern gerecht zu werden. Persönliche Fortbildungsplanung ist vor diesem Hintergrund unabdingbarer Teil der Personalentwicklung und persönlichen Weiterbildung.

 

Die/der Fortbildungsbeauftragte koordiniert im Rahmen des Geschäftsverteilungsplans und in Abstimmung mit der Lehrerkonferenz sowie der Schulleitung die Belange der allgemeinen Fortbildung. Sie/er entwickelt in Absprache mit der Schulleitung das Fortbildungskonzept bzw. schreibt dieses kontinuierlich fort. Zudem ermittelt sie/er Fortbildungsbedarfe innerhalb des Kollegiums und organisiert die Planung und Durchführung von innerschulischen Lehrerfortbildungsveranstaltungen auf der Basis der beschlossenen Fortbildungsplanung. Sie/er ist diesbezüglich Ansprechpartner/in für die Fach- und Arbeitsgruppen und erstattet, wo erforderlich oder gewünscht, Bericht über die Fortbildungsplanung. Die/der Fortbildungsbeauftragte wird in seinen Aufgaben bei Bedarf von weiteren Mitgliedern des Kollegiums unterstützt, die nach Möglichkeit durch ihre Fächer weitere Fachbereiche (I-II-III) abdecken.

 

Die Schulkonferenz ist an der Beratung über Grundsätze der Fortbildung und der Fortbildungsplanung beteiligt und beschließt über die Durchführung ganztägiger Fortbildungen für das Kollegium.

 

Die kontinuierliche Anbahnung von Fortbildung gehört zu den Aufgaben der Schulleitung. In Abstimmung mit dem/der Fortbildungsbeauftragten sowie den Fachkonferenzen stellt sie sicher, dass der Fortbildungsbedarf auf der Grundlage beschlossener Grundsätze (und ggf. des Fortbildungsetats) zeitnah in konkrete Maßnahmen umgesetzt wird, dass Ergebnisse von Fortbildungen gewürdigt, vermittelt, schulisch bzw. unterrichtspraktisch umgesetzt und in einem angemessenen Zeitraum evaluiert werden. Die Schulleitung genehmigt die Veranstaltungen im Rahmen der verabschiedeten Fortbildungsplanung und entscheidet über die Personalangelegenheiten der Lehrerinnen und Lehrer, zu denen u.a. die Genehmigung von Fortbildung und Sonderurlaub gehören.

4.2 Information über Fortbildungsangebote

Die Informationen zur Lehrerfort- und Weiterbildung befinden sich im Lehrerzimmer bzw. werden über den E-Mail-Verteiler an das Kollegium weitergeleitet. Die Angebote der staatlichen Lehrerfortbildung sind am Schwarzen Brett unter der Rubrik „Fortbildung“ zu finden. Informationen über Angebote der staatlichen Lehrerfortbildung findet man zudem im Internet unter folgenden Adressen:

www.lehrerfortbildung.bezreg-duesseldorf.nrw.de

http://www.kompetenzteams.schulministerium.nrw.de

 

Fortbildungsangebote, die einzelne Lehrerinnen und Lehrer mit besonderen Funktionen und Aufgaben betreffen oder an die Fachkonferenzen adressiert sind, werden den betreffenden Kolleginnen und Kollegen ins Fach gelegt bzw. per E-Mail an sie weitergeleitet.

 

4.3 Ressourcen

Die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen sollte sowohl den begrenzten Ressourcen des öffentlichen Schulwesens Rechnung tragen als auch eine größtmögliche Identifikation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Fortbildern ermöglichen. Daher sollten folgende Überlegungen bei der Planung einer Fortbildungsveranstaltung berücksichtigt werden:

  • Gibt es „kollegiumsinterne Ressourcen“, die sich für schulinterne Fortbildungsveranstaltungen für das gesamte Kollegium nutzen lassen?
  • Kann auf ortsnahe Angebote, z.B. des Dienstherrn Bezirksregierung Düsseldorf oder der Kompetenzteams der Kreise, zurückgegriffen werden?
  • Können ggf. preiswerte schulexterne Fort- und Weiterbildungsangebote genutzt werden?
  • Lassen sich Vergleichsangebote zur speziellen und gezielten Fortbildung für Fachschaften, Funktionsträger oder Interessenten finden?
  • Können einzelne Kolleginnen und Kollegen als „Multiplikatoren“ fortgebildet werden?

 

4.4 Finanzierung

Im Rd.Erl.d.MSJK vom 6.5.2006 (vgl. BASS 20-22 Nr.50.1) ist die Finanzierung der Fortbildungsaktivitäten der Schulen geregelt. Demnach erhalten diese im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel jährliche Fortbildungsbudgets durch die Bezirksregierung. Die Zuweisung der Mittel erfolgt an den Schulträger, sie werden der Schule zur eigenständigen Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt. Aus dem Fortbildungsbudget werden sowohl die Kosten für schulinterne Fortbildungsveranstaltungen (z.B. Reisekosten und Honorar externer Referenten, Materialkosten) als auch für externe Fortbildungen (z.B. Reisekosten) übernommen, sofern diese nicht von der Bezirksregierung getragen werden. Die Übernahme der Kosten muss bei der Schulleitung schriftlich beantragt werden.

 

  1. Ermittlung des Fortbildungsbedarfs

Der Fortbildungsbedarf am Nelly-Sachs-Gymnasium leitet sich in erster Linie aus den Schwerpunkten des Schulprogramms ab. Weitere Fortbildungsnotwendigkeiten ergeben sich aktualitäts- bzw. aufgabenbezogen und unterliegen insofern einer ständigen Entwicklung. Der Fortbildungsbedarf ist daher aufgrund einer möglichst umfassenden und fortzuschreibenden Analyse schulischer Aufgaben zu ermitteln. Die jeweiligen Prioritäten sind zwischen schulischen Anforderungen und den Erwartungen von Kolleginnen und Kollegen bzw. den Ansprüchen von Eltern sowie Schülerinnen und Schülern abzugleichen.

Auf Grundlage eines jeweils für bis zu drei Jahre angelegten Fortbildungsbedarfsplans ist zu umreißen, wann und wie einzelne Lehrerinnen bzw. Lehrer oder (Fach-)Teams fortgebildet und welche Maßnahmen intern oder extern durchgeführt werden. Die Lehrerinnen und Lehrer am Nelly-Sachs-Gymnasium erhalten regelmäßig die Gelegenheit,  zum Fortbildungsbedarf auf der Ebene des Kollegiums Vorschläge zu machen, u.a. per Fragebogen und Lehrerkonferenz im zweiten Halbjahr; kollegiumsintern werden Fortbildungen auch auf diesem Wege evaluiert.

 

  1. Evaluation und Weiterentwicklung der Fortbildungsplanung

Das Fortbildungskonzept des Nelly-Sachs-Gymnasiums wird kontinuierlich evaluiert und  weiterentwickelt; für diese prozesshafte Aufgabe sind alle oben genannten Personen bzw. Gremien mitverantwortlich. Es geht darum, abzuwägen, welche Grundsätze des Konzepts sich bewährt haben und welche Veränderungen den Fortbildungsprozess künftig optimieren können. Dabei sollen folgende Fragestellungen berücksichtigt werden (vgl. Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (Hrsg.): Fortbildungsplanung. Ein Leitfaden für Moderatorinnen und Moderatoren. Soest 2. Auflage 2002, S.32):

 

  • Welche Themen waren in den letzten zwei bis drei Jahren Fortbildungsschwerpunkte? Waren das wichtige Themen für die schulische Arbeit?
  • Wie wurde die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen geregelt? War diese Regelung für die Bedürfnisse des Lehrerkollegiums und der Schule günstig?
  • Welche Auswirkungen hatten die Fortbildungen auf die schulische Arbeit?
  • Welche Regelungen haben sich bewährt und sollen beibehalten werden? Welche Grundsätze sollten neu in die Fortbildungsplanung aufgenommen werden?

 

Überblick: Kollegiumsinterne Fortbildungen (Stand 2019)

Datum

Tage

Anzahl Lehrkräfte / Gesamtkollegium

Thema

Bezug Schulprogramm

20.8.2012

1

Gesamtkollegium

Brennpunkt „Lehrergesundheit“

(Prof. Regental)

vgl. Lehrerfortbildung

20.3.2013

1

Gesamtkollegium/

Arbeitsgruppen

Module des Schulprogramms

Rahmenkonzept Inklusion

vgl. Schulprogramm insg.

10.2.2014

1

Gesamtkollegium/

Fachgruppen

Kompetenzorientierte Curricula nach Maßgabe der neuen Kernlehrpläne der Sekundarstufe II: Schwerpunkt: Rahmenplanung für die Einführungsphase (EF)

vgl. Lernen am Nelly: Schulinterne Lehrpläne im Rahmen von G8

2.9.2014

1

Gesamtkollegium/

Fachgruppen

Kompetenzorientierte Curricula nach Maßgabe der neuen Kernlehrpläne der Sekundarstufe II: Schwerpunkt: Rahmenplanung für die Qualifikationsphase (Q1/Q2)

vgl. Lernen am Nelly: Schulinterne Lehrpläne im Rahmen von G8

17.2.2015

1

Gesamtkollegium

„Werteerziehung“ (Prof. Ladentin)

vgl. Soziales Lernen und Werteerziehung: Handlungsfelder der Wertebildung und Werteerziehung

14.8.2015

1

Gesamtkollegium/

Arbeitsgruppen

Grundlagen der Inklusion – Arbeiten mit heterogenen Lerngruppen/Medienkompetenz/

Gewalt – Mobbing/ADHS

vgl. Individuelle Förderung,  Medienerziehung, Soziales Lernen und Werteerziehung

9.2.2016

1

Gesamtkollegium/

Arbeitsgruppen

Rechtliche Grundlagen der Inklusion – Diagnostik und Förderplanung vor dem Hintergrund von Verhaltens-auffälligkeiten – Einführung in die Sonderpädagogik – Kollegiale Fallberatung – Individuelle Förderung – Überarbeitung der Präambel und des Kapitels ‚Soziales Lernen und Werterziehung‘ des Schulprogramms –„Nachlese QA“

vgl. Individuelle Förderung, Soziales Lernen und Werteerziehung: Handlungsfelder der Wertebildung und Werteerziehung, Lehrerfortbildung

29.8.2016

1

Gesamtkollegium/

Arbeitsgruppen

Überarbeitung der Schulordnung (insb. Verhalten in Klassen- und Fachräumen, Pausen, Sauberkeit und Ordnung)

vgl. Haus- und Schulordnung

31.10.2016

1

Gesamtkollegium/

Arbeitsgruppen

Inklusion im Fachunterricht – Prävention und Intervention bei Verhaltensauffälligkeiten – Suchtprävention

vgl. Individuelle Förderung, Soziales Lernen und Werteerziehung, Beratung und Prävention

6.9.2017

1/2

Fachgruppe Deutsch/Klassenlehrer-teams

LRS

vgl. Individuelle Förderung

15.11.2017

1

Gesamtkollegium/

Arbeitsgruppen/Fach-gruppen

Umgang mit Konflikten und Unterrichtsstörungen – Förderung des eigenverantwortlichen Lernens: Arbeit mit Kompetenzrastern – Fragen des Schulrechts – Inklusion/Klassenleitung: Classroommanagement/Klassenrat – Fachschaftsarbeit

vgl. Soziales Lernen und Werteerziehung, Individuelle Förderung, Lernen am Nelly

22.2.2018

1/2

Teilgruppe

Schulrecht

vgl. Lernen am Nelly, Klassen- und Studienfahrten

11.9.2018

1

Teilgruppe

Stress abbauen und vermeiden

vgl. Lehrerfortbildung

31.10.2018

1

Gesamtkollegium/

Arbeitsgruppen

Classroom Management

vgl. Lernen am Nelly, individuelle Förderung

12.6.2019

1

Gesamtkollegium/

Fachgruppen

G9-Stundentafel, Ergänzungsstunden SEK I – Kompetenzorientierte Curricula nach Maßgabe der neuen Kernlehrpläne der Sekundarstufe II

vgl. Lernen am Nelly

20.11.2019

1

Gesamtkollegium/

Fachgruppen

Kompetenzorientierte Curricula nach Maßgabe der neuen Kernlehrpläne der Sekundarstufe I

vgl. Lernen am Nelly

7.1.2020

1

Gesamtkollegium/

Fachgruppen

Was ist guter Unterricht?

vgl. u.a. Lernen am Nelly und  individuelle Förderung

20.4.2020

1

Gesamtkollegium/

Arbeitsgruppen

Medien (die Fortbildung musste aufgrund der Schulschließung  im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verschoben werden)

vgl. Medien-kompetenz

20.8.2020

1/2

Gesamtkollegium

Moodle

vgl. Medienkompetenz

4.11.2020

1

Gesamtkollegium

Big Blue Button /

Fachschaftsarbeit

vgl. Medienkompetenz/

Lernen am Nelly

Evaluation von Unterricht

Evaluation von Unterricht

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Fächer an „guten Unterricht“ entscheiden am Nelly die Fachschaften über konzeptionelle Vorgaben individueller Unterrichtsevaluation.
Die Evaluationsschwerpunkte der unterschiedlichen Fachschaften am Nelly sind z.B. die ein-gesetzten Unterrichtsmethoden, Lernerfolgskontrollen, der Medieneinsatz, die optimale individuelle Förderung in dem jeweiligen Fach, die Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler am Unterrichtsgeschehen etc. Am Nelly werden folgende Evaluationsinstrumente einge-setzt und erprobt: www.sefu-online.de (Vergleich der Schüler- und Lehrerperspektive sowie Onlineauswertung), www.eis-bw.de (Instrumente wählbar nach Qualitätsbereich und In-strumententyp), www.sep.isq-bb.de (Ansichtsexemplare für fachspezifische Fragebögen).


SEIS – Selbstevaluation in Schule


Neben der gezielten Evaluation von Fachunterricht und der fortwährenden Evaluation unter-schiedlichster schulischer Vorhaben und Prozesse im Rahmen von Gesprächsrunden und/oder selbst erstellten Fragebögen (z.B. zur Durchführung des Tages der offenen Tür, zur Neu-Zusammensetzung der 8. Klassen, zur Qualität des Mensa-Essens, zu den Ergebnissen zentraler Prüfungen, zu Fortbildungsveranstaltungen etc.) streben wir eine Systematisierung der vielfältigen Evaluationsprozesse am Nelly an.

Die Lehrerkonferenz des Nelly hat sich 2015 dafür entschieden, dieses Evaluationsinstrument zu erproben. Wir möchten unsere Stärken, Schwächen und Besonderheiten besser kennen lernen und die Ergebnisse der Befragungen für eine gezielte Weiterentwicklung unserer Schulprogrammarbeit nutzen.

Lehrerausbildung

Die Lehrerausbildung am Nelly-Sachs-Gymnasium geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Neuss (ZfsL) und orientiert sich an den in der OVP 2011 aufgestellten Handlungsfeldern. Die Lehramtsanwärterinnen und -anwärter werden während ihrer 18monatigen Ausbildungszeit von zwei Ausbildungsbeauftragten begleitet. In gleicher Weise erhalten auch Studierende des Lehramts während ihres im Studium obligatorischen Orientierungspraktikums von der Schule Unterstützung und Beratung.

Ebenso betreut das Nelly Abiturientinnen und Abiturienten bzw. Studierende bei dem ersten Praxiselement der Lehrerausbildung in Nordrhein-Westfalen, dem sogenannten Eignungspraktikum. Die Praktikantinnen und Praktikanten haben in einem Zeitraum von 20 Tagen die Gelegenheit, vielfältige Einblicke in die Schule als Arbeitsplatz zu bekommen und erste eigene Handlungsmöglichkeiten im pädagogischen Feld zu erproben und auf dem Hintergrund der gemachten Erfahrung die Studien- und Berufswahl zu reflektieren. Das Praktikum wird von einer Lehrkraft des Nelly koordiniert und begleitet.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Vorstellung, dass Schulen eine eigene und professionelle Öffentlichkeitsarbeit (ÖA) betreiben sollen, ist immer noch für nicht wenige Lehrerinnen und Lehrer befremdlich. Bildung muss doch nicht angepriesen werden wie ein x-beliebiges Waschmittel, so oft der Tenor zur Notwendigkeit der Öffentlichkeitsarbeit. So wichtig die hohe Qualität von Unterricht auch ist, so geschieht schulische Bildung heute in einer Welt, in der mediale Präsenz und Informationsbeschaffung zum Alltag gehören. Die Erwartungen von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie der allgemeinen Öffentlichkeit setzen eine aussagekräftige und ansprechende Öffentlichkeitsarbeit voraus.

Gerade vor dem Hintergrund der sich wandelnden Schülerzahlen und der sich daraus verschärfenden Konkurrenz zwischen den einzelnen Schulen ist ein klares und unverwechselbares Profil des Nelly unabdingbar.

Ein guter Ruf entsteht und erhält sich aber nicht von allein, er muss erarbeitet und kommuniziert werden, nach innen genauso wie nach außen. Ein wichtiger Aspekt unserer Öffentlichkeitsarbeit besteht deshalb nicht zuletzt aus einer Stärkung der internen Kommunikation und der Bewusstmachung der Notwendigkeit der Öffentlichkeitsarbeit für unsere Schule. Hierzu soll ein detailliertes Konzept zur Umsetzung erstellt werden.

Unsere Öffentlichkeitsarbeit weist folgende Schwerpunkte bzw. Zielperspektiven auf:

  • Die gute Zusammenarbeit mit den am Schulleben beteiligten Gruppen soll gefördert und verstärkt werden
  • Die Tage der offenen Tür inkl. einer ansprechenden Schulbroschüre für die Eltern der Viertklässler sind für die ÖA von unschätzbarer Bedeutung
  • Die zentrale Komponente unserer ÖA stellt die informative und transparente Schulhomepage dar, die die volle Bandbreite unseres schulischen Lebens und Lernens abbildet
  • Pressearbeit (z.B. NGZ, Stadtkurier, News89.4)
  • Die Vertiefung des innerschulischen Bewusstseins für die Notwendigkeit der ÖA über den reinen Unterricht/Projekte hinaus soll weiter gefördert werden
  • Ziel ist es, dass alle am Schulleben Beteiligten wie selbstverständlich an der ÖA mitwirken, z.B. durch die Vorbereitung von Artikeln und Bildern für Homepage und Presse
  • Unser Hauptaugenmerk liegt auf den Bereichen, die ein hohes Maß an unterrichtlichen Bezügen aufweisen und Nachhaltigkeit versprechen
  • Vertiefen der Wege der internen Kommunikation, um unnötige Reibungsverluste vermeiden zu helfen
  • Förderung unserer „corporate identity“ durch die Stärkung des Wir-Gefühls, denn jede ÖA muss scheitern, wenn die so wichtige Mund zu Mund Propaganda nicht mit der schulisch gesteuerten ÖA korrespondiert
Kooperation

Das Nelly und 3M

Das Nelly ist ein aktiver Partner im Projekt Unternehmen Schule, einer Initiative von 3M und dem Bildungsministerium NRW zur Stärkung des mathematisch-naturwissenschaftlichtechnischen Unterrichts. Das Ziel dieser Initiative ist es, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Nelly-Sachs-Gymnasiums Wissenschaft und Forschung - vor allem in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - hautnah erleben zu lassen. Mehr Schülerinnen und Schüler für die Beschäftigung mit Naturwissenschaften und Technik im Unterricht zu motivieren ist ein wesentliches Ziel dieses Projektes.


•    Seminare
Die Schülerinnen und Schüler absolvieren halb- und/oder ganztägige Praktika bei 3M im Eurolab. Dabei gewinnen sie einen Eindruck vom Forschungsbetrieb und erfahren, wie und weshalb Forschung im Betrieb durchgeführt wird. Die Thematik reicht von der Elektronenmikroskopie bis zur Herstellung eines Klebebandes.


•    Perspektiven erfahren
Es werden Stellen für Praktika im Rahmen der Berufsorientierung in der Jahrgangsstufe EF bereitgestellt. Zusätzlich stellen sich erfahrene Mitarbeiter des Unternehmens 3M den Fragen von Schülerinnen, Schülern und Lehrerinnen bzw. Lehrern  zu heutigen und zukunftsweisenden Berufsbildern im Unternehmen.


•    Wettbewerbe
Projekte der bundesweiten Ideenwettbewerbe „Schüler experimentieren” und „Jugend forscht” und weitere Wettbewerbe werden ideell und materiell unterstützt. Derzeit ist ein schulinterner Wettbewerb „Innovationspreis“ in Planung.

Inzwischen konnten durch den Ausbau der Aktivitäten auch Fächer aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Bereich eingebunden werden.

Das Nelly und die Stadtbibliothek Neuss

Die Stadtbibliothek Neuss bietet ein vielfältiges, attraktives Angebot an Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der Stadtbibliothek hat sich das Nelly für eine regelmäßige und kontinuierliche Zusammenarbeit ausgesprochen, um den Schülerinnen und Schülern nicht nur Spaß am Lesen zu vermitteln (durch z.B. Autorenlesungen in der Schule), sondern sie auch an eine sinnvolle Nutzung der zahlreichen Medien und Kataloge der Bibliothek heranzuführen, um Referate oder Projekte zu erarbeiten (durch z.B. Klassenführungen).

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Kooperation bei der Betreuung der Facharbeiten in der Q1 ein, im Rahmen dessen die SchülerInnnen einen individuellen Beratungstermin in der Bibliothek in Anspruch nehmen können und so professionelle Unterstützung bei ihrer Literaturrecherche und -auswahl erhalten.

Das Nelly und die Friedrich Naumann-Stiftung

Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 bis Q2 nehmen seit 1995 alljährlich an SV-Seminaren teil, die in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung, Gummersbach, organisiert werden. Diese Seminare fördern ganz besonders den Teamgedanken und sind darüber hin-aus ein Mittel zur Steigerung der Effektivität unserer Arbeit. Dies beweist ein Blick auf beispielhafte Inhalte wie  „Stärken- und Schwächenanalyse der SV-Arbeit”, „Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung”, „Organisation und Finanzierung”, „Rechte und Pflichten von Schülervertretern”, „Planung von Projekten”, „Alltagsprobleme der SV-Arbeit”.


Das Nelly und die ESR e.V.

In der Jahrgangsstufe EF finden mehrtägige religiöse und philosophische Orientierungstage statt. Schwerpunkte liegen hierbei auf dem sozialen Zusammenfinden in der Oberstufe und der Auseinandersetzung mit religiösen und philosophischen Fragen zum menschlichen Leben und Zusammenleben. Die religiösen Orientierungsfahrten werden seit langen Jahren von Referenten der ESR (Evangelische Schüler/innenarbeit im Rheinland e.V.) begleitet und durchgeführt.

Das Nelly und die Musikschule Neuss

Verkehrserziehung

Ziel und Aufgabe der Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung ist es, „die für eine reflektierte und verantwortliche Teilnahme in der Verkehrswirklichkeit erforderlichen Kompetenzen zu fördern“ (vgl. den aktuellen Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 14.12.2009 – 511). Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung als Aufgabe aller Fachbereiche findet grundsätzlich in den verschiedenen Jahrgangsstufen des Nelly seit vielen Jahren statt, z.B. im Fach Erdkunde in der Jgst. 5 ´Leben in der Stadt`, in der Jgst. 9 ´Transport`, im Fach Deutsch in den Jgst. 5/6 ´Sachtexte` (Bericht / Protokoll) oder im Fach Politik in den Jgst. 7/8 ´Beruf und Arbeitswelt` (Mobilität).


Im Übrigen finden bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Wandertagen und -fahrten Aspekte der Verkehrserziehung regelmäßig Berücksichtigung. Darüber hinaus greift das Nelly auf außerschulische Partner zurück, die Veranstaltungen für die Sekundarstufe I (insbes. die Klassen 5 und 6) und für die Sekundarstufe II (insbes. die Stufen EF/Q1) in Zusammenarbeit mit dem Nelly organisieren und durchführen.

Sekundarstufe I


Ein bewährter Eckpfeiler der Verkehrserziehung am Nelly stellt ein Verkehrsquiz dar, das das Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde für die Mädchen und Jungen der Klassen 5 alljährlich veranstaltet. In altersgerechter und zum Teil spielerischer Form wird den Schülerinnen und Schülern ihre Problematik als Verkehrsteilnehmer vor Augen geführt und bewusst gemacht, um der altersspezifischen Neigung zu Regelverletzungen und riskantem Verhalten entgegen zu wirken. Als Rückmeldung erhält die Schule später die Ergebnisauswertung dieses Verkehrsquiz`.

In unregelmäßigen Abständen – je nach Möglichkeiten der veranstaltenden Kreispolizeibehörde Neuss – findet für die Klassen 6 eine Veranstaltung statt, die insbes. an die Radfahrausbildung der Grundschule anschließt und die entsprechenden Kenntnisse wieder aufbereitet und sichert.


Sekundarstufe II


Ein weiterer Eckpfeiler der Verkehrserziehung am Nelly ist in der Verkehrsaufklärungsaktion für die Stufen EF bzw. Q1 zu sehen. In Form von Projektunterricht durchlaufen die Schülerinnen und Schüler vier thematisch vernetzte Veranstaltungen: eine Rechtsanwältin, ein Arzt, ein Fahrlehrer und ein Vertreter der Polizei verdeutlichen aus ihrer Sicht Probleme des Stra-ßenverkehrs und Ursachen und Folgen von und bei Verkehrsunfällen. Diese eher theoretische, auf Kognition ausgerichtete Behandlung der Thematik wird durch einen so genannten Crash Kurs NRW auf der eher emotionalen Ebene („Realität erfahren. Echt hart.“) ergänzt. Es handelt sich um eine Präventionskampagne der Polizei NRW für mehr Verkehrssicherheit, die insbesondere in diesen Jahrgangsstufen altersgerecht erscheint, da für viele Schülerinnen und Schüler der Erwerb des Führerscheins ansteht. Eine Sensibilisierung auf dieser Ebene ist zu diesem Zeitpunkt besonders sinnvoll.

Berufs- und Studienorientierung

Das Nelly-Sachs-Gymnasium bietet Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, Berufe, Ausbildungswege und Studiengänge kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Unterricht, aber auch in außerunterrichtlichen Angeboten, Einblicke in die Wirtschafts-, Arbeits- und Berufswelt. Der große Erfolg der Berufs- und Studienorientierung am Nelly zeigt sich besonders in der wiederholten Auszeichnung mit dem Berufswahl-Siegel durch das Schulministerium und die Stiftung Partner für Schule NRW. In der Stadt Neuss ist das Nelly-Sachs-Gymnasium das einzige mit diesem Siegel rezertifizierte Gymnasium.
 

Allgemeine Informationen: Aushänge, Broschüren, Zeitschriften


Plakate am „Berufsorientierungsbrett“ (im Treppenhaus des Erdgeschosses) und ausliegende Broschüren, Zeitungen, Flyer im Zeitschriftenschrank (Verwaltungstrakt) geben Auskunft über
•    Informationstage und Informationsveranstaltungen verschiedener Unternehmen
•    Tage der offenen Tür an Universitäten und Fachhochschulen
•    Veranstaltungen der Bundesagentur für Arbeit
•    Ausbildungsangebote und Stellenangebote verschiedener Unternehmen der Region
•    Bewerbungsmodalitäten

Die abonnierten Magazine „journalist“ uns „ZEIT Campus“ können beim Berufsorientierungskoordinator ausgeliehen werden.

 

Kontakt zu Hochschulen


Folgende Veranstaltungen werden den Schülerinnen und Schülern angeboten:


•    Teilnahme an Tagen der offenen Tür und an anderen Informationsveranstaltungen in den Hochschulen
•    Teilnahme am „Schülerstudium“ (z.B. der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
•    Teilnahme am „Girls’/Boys’ Day“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf



Kooperation mit dem Multi-Technologie Unternehmen 3M

  • Projekt „Unternehmen-Schule“: Einblicke in das Unternehmen in Labor und Werk; Berufsorientierung durch Experimente, Vorträge und Besichtigungen, Expertengespräche
  • 3M-Berufsorientierungsbörse „Perspectives“: Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, sich intensiv mit Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Berufsbildern im technisch-naturwissenschaftlichen und kaufmännischen Bereich auseinanderzusetzen.

 

Wirtschafts-, Arbeits- und Berufswelt im Unterricht und in außerunterrichtlichen Veranstaltungen

  • Themen zur Wirtschafts-, Arbeits- und Berufswelt werden insbesondere in den Fächern Deutsch, Erdkunde, Politik/Sozialwissenschaften, Geschichte behandelt (Einzelheiten siehe schulinterne Lehrpläne der besagten Fächer).
  • Bewerbungstraining durch die Debeka (Jahrgangsstufe EF)
  • Besuch im Berufsinformationszentrum in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit (Jahrgangsstufe EF)
  • Informationsveranstaltung „Wege nach dem Abitur“ durch die Bundesagentur für Arbeit (Jahrgangsstufe Q1)
  • Einzelberatungsgespräche durch die Bundesagentur für Arbeit (Jahrgangsstufe Q1)
  • BerufsinformationsMarkt (BIM): Alle zwei Jahre findet an unserer Schule eine große Berufsinformationsmesse für die Jahrgangsstufen 9 – Q2 statt. Auch die anderen Gymnasien der Stadt Neuss werden dazu eingeladen. Vertreten sind zahlreiche Universitäten und Betriebe der Region, die Stadt Neuss sowie 3M und unsere Schülerfirma. Die Organisation erfolgt durch den Förderverein unter Hilfestellung der Schule.
  • Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler durch Teilnahme an Pro-grammen wie: „Schülercampus“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main („Wissenschaft entdecken! Universität erleben!“): Einblicke in den Universitätsalltag, wissen-schaftliches Arbeiten, geisteswissenschaftliche wie naturwissenschaftliche Studienbereiche und akademische Berufsfelder. „JUGEND AKTIV e.V.“: Förderung  der Persönlichkeitsentwicklung, Studien-wahlberatung, IQ-Testverfahren, persönliches Coaching
  • Studienberatungstests mit außerschulischen Anbietern
  • Projekt „Eltern stützen Schule“: Eltern bringen neben Fähigkeiten und Talenten vor allem ihre beruflichen Möglichkeiten in den Schulalltag ein. Sie erklären sich bereit, Schülerinnen und Schülern bei der Vermittlung von Schulpraktika zu helfen, ihr Berufsfeld vorzustellen, im Rahmen des Nelly-Unterrichts ein konkretes Thema aus ihrem Berufsbereich vorzustellen (z.B. Kalkulation, Marktforschung, Recherche).


Berufsorientierungswochen (BOW)


Einen wichtigen Bestandteil der Berufsorientierung bildet das Betriebspraktikum. Es bietet in besonderer Weise die Möglichkeit, einen Einblick in einen bestimmten Beruf zu erhalten.

  • Das Praktikum wird am Ende des ersten Halbjahres der Jahrgangsstufe EF durchgeführt.
    Es ist auf zwei Wochen angelegt.
  • Jede Schülerin und jeder Schüler sucht selbstständig einen Praktikumsplatz (für den ausgewählten Beruf sollte das Abitur notwendig sein) und nimmt selbstständig unter Einbeziehung des in Jahrgangsstufe 9 erlernten Wissens zum Bewerben Kontakt zum jeweiligen Betrieb auf.
  • Um einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden, haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die besuchten Praktikumsplätze der vergangenen Jahre einzusehen. Eine Zusammenstellung dieser kann in digitalisierter Form beim Berufswahlkoordinator ausgeliehen werden.
  • Auch können Schülerinnen und Schüler bei Bedarf auf Angebote von Eltern zurückgreifen (siehe Projekt „Eltern stützen Schule“!). Ansprechpartner ist auch hier der Berufswahlkoordinator.
  • Die Schule stellt in einem Schreiben an den Betrieb den Ablauf des Praktikums dar.
  • Begleitend zum Praktikum fertigen die Schülerinnen und Schüler einen detaillierten Praktikumsbericht an. Dieser soll einerseits die Auseinandersetzung mit den gemachten Erfahrungen vertiefen, andererseits eine Übung im schriftlichen Arbeiten darstel-len und damit eine Vorbereitung auf die Facharbeit in der Q1. Der Bericht ist nach den Vorgaben der Schule (siehe Leitfaden zur Anfertigung des Praktikumsberichts im Anschluss an die BOW) zu gestalten und termingerecht abzugeben.
  • Jede Schülerin und jeder Schüler wird während des Praktikums von einem in der Jahrgangsstufe EF unterrichtenden Lehrer besucht, der auch den Praktikumsbericht korrigiert und mit dem jeweiligen Jugendlichen ein Feedback-Gespräch führt.
  • Wenn das Praktikum erfolgreich absolviert und ein den Anforderungen der Schule entsprechender Praktikumsbericht abgegeben wurde, erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat. Die erfolgreiche Teilnahme wird außerdem auf dem Versetzungszeugnis in die Jahrgangsstufe Q1 vermerkt. Die Nichtteilnahme an den BOW sowie die fehlende Abgabe eines Praktikumsberichtes werden ebenfalls auf dem Versetzungszeugnis in die Q1 vermerkt.
Umwelterziehung

Schulprojekt „Umweltbewusste Schule“

Das Projekt basiert auf dem Gedanken, dass aufgrund des Klimawandels und der Verknappung der Ressourcen die Bildung für Nachhaltigkeit an unserer Schule mehr Berücksichtigung finden soll, damit sich die Schüler Kompetenzen, Fähigkeiten und Wissen aneignen können, durch die sie „nicht nur Qualifikationen in der ökologischen Bildung und dem sozialen Leben, sondern auch in Schlüsselkompetenzen wie Eigeninitiative, Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft“   erwerben können.

Zur Umsetzung dieses Schulprojektes bieten wir unterschiedliche Module für Schüler, Lehrer, Eltern und interessierte Bürger an, sich auf unterschiedlichen Ebenen mit Umweltthemen zu beschäftigen.

Umweltthemen in den Fächern aller Klassen und im projektorientierten Fachunterricht

Sowohl in den naturwissenschaftlichen als auch in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern werden zu ganz unterschiedlichen Bereichen Umweltthemen im Unterricht aller Jahrgangsstufen behandelt. Außerdem findet projektorientierter Fachunterricht auch in Koope-ration mit dem Multi-Technologie - Unternehmen 3M oder mit externen Experten und Institutionen statt, wie z.B. der Natur- und Umwelt- Akademie NRW, die dem Oberstufenkurs in Biologie das Mikroskopieren und Auswerten von Wassertieren und Wasserproben im Umweltbus ermöglichte.


Begabtenförderung zu Umweltthemen

Im Rahmen der Begabtenförderung können Schüler u.a. am Fortbildungsinstitut „Helle Köpfe“ an Workshops zu Themen wie Wasser und Energie teilnehmen.

Nachhaltige Schülerfirma „Die Blauen Engel“

Handeln statt Reden - Der Umwelt zuliebe. Das ist das Motto der Schülerfirma, die 2007 ge-gründet wurde und in der jahrgangsübergreifend interessierte Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Ebene arbeiten, wobei sie von Eltern, 3M, der Verbraucherzentrale NRW, der Energieagentur NRW, dem Netzwerk Schülerfirmen Köln und externen Experten unterstützt bzw. fortgebildet werden.

Ausgehend von der Kernaussage, dass jeder durch den effizienten Umgang mit Energie in seinem Alltag zum Klimaschutz und zum verantwortungsbewussten Umgang mit den be-grenzten Ressourcen beitragen kann, werden ausschließlich Produkte aus Recyclingmaterial und dem fairen Handel verkauft und umweltfreundliche Dienstleistungen wie Haushaltsberatungen angeboten.


Die u.a. von der Verbraucherzentrale NRW ausgebildeten Schüler gehen mit Messgeräten in Haushalte, um Tipps für individuelle Energieeinsparmöglichkeiten zu geben, organisieren das Einsparen von Energie in der Schule und beraten etwa 50 Energiededektive (zwei pro Klasse), die für das Energiemanagement in den jeweiligen Klassen zuständig sind.


Die Schülerfirmenmitglieder verkaufen Schulmaterial aus Recyclingpapier als Startpaket zu Beginn des Schuljahres, regelmäßig in den Pausen und als Kommissionsware für andere Schulen. Alle Klassenarbeiten werden inzwischen nur noch in den von ihnen entworfenen Nelly-Heften geschrieben, die genau wie die Klausurbögen und Abitur-Prüfungsbögen aus Recyclingpapier bestehen.


Außerdem kümmern sich „Die Blauen Engel“ um das Recycling von PET- Flaschen, die an unserer Schule gesammelt werden. Ziel ist es, Schüler je nach Interesse und Engagement zu motivieren, sich für Umweltthemen einzusetzen und handlungsorientiert zu arbeiten. So entstehen immer wieder neue Projekte, wie z.B. das Herstellen von Schmuck und Lesezeichen aus Recyclingmaterial oder Stände während der Übermittagsbetreuung, an denen Schüler unserer Schule ihren persönlichen Fußabdruck errechnen und sich informieren können, was beim umweltfreundlichen Einkauf von Lebensmitteln zu beachten ist.

Öffentlichkeitsarbeit

An Ständen innerhalb und außerhalb von Neuss informierten vor allem Schüler der Schüler-firma „Die Blauen Engel“ Bürger über Energieeinsparmöglichkeiten. So präsentieren sie sich z. B. an eigenen Informationsständen im Rahmen der Aktionswoche bei 3M, der Sparkasse Neuss, der (Um-) Weltmesse in Neuss, der Schülerfirmenbörse im historischen Alten Rathaus in Köln und bei Fortbildungsveranstaltungen zur Gründung von Schülerfirmen in Neuss und  Wuppertal.


Sie entwickeln Plakate und Flyer zum Umwelttag sowie zu Präsentationen und schreiben  Zeitungsartikel für die Homepage der Schule und für die regionale Presse. Ihre Energiespartipps wurden im Dezember 2013 in einem Booklet der Zeitschrift „focus“ veröffentlicht, in dem später über eine von der Zeitschrift ausgeloste Haushaltsberatung berichtet wurde.

Umwelttag

Um möglichst viele Schüler, Lehrer, Eltern und interessierte Bürgern über Umweltthemen ganz unterschiedlicher Art zu informieren, präsentieren alle Jahrgangsstufen ihre Projekte zu Umweltthemen, die im Unterricht, in AGs, in Eigenleistung oder in Kooperation mit Instituti-onen, Wirtschaft und Vertretern verschiedener Berufe erarbeitet wurden.
So stellten z.B. Schüler der 6. Klasse ihre im Physikunterricht gebauten Passivhäuser vor, Mitarbeiter des Multi-Technologie-Unternehmens 3M zeigen Energieeinsparmöglichkeiten mittels einer Wärmekamera, die Schülerfirma präsentiert das von ihnen gebaute Modell eines Passivhauses und ein Architekt informiert über den konkreten Bau von Passivhäusern.

Kennenlernen von Umweltberufen

Den Schüler werden Kontakte vermittelt, damit sie Umweltberufe kennenlernen und ggf. Berufspraktika machen können. So wurden sie z.B. von einem Architekten beraten, der Pas-sivhäuser baut, bekamen bei einer Baubiologin vor Ort Einblick in die ökologische Renovie-rung eines Hauses und machten Praktika bei einem Gebäudeenergieberater und bei einer Firma, die Solarzellen herstellt.
Weitere Informationen über Umweltberufe und entsprechende Ausbildungs- und Studien-möglichkeiten erhalten sie außerdem durch die Besuche von Messen wie z. B.
•    der ECOTEC in Essen (2007),
•    der Ideen- Expo in Hannover (2010)
•    der Woche der Umwelt in Berlin (2012),
zu denen sie als Bundessieger von Wettbewerben eingeladen wurden und selbst die Möglichkeit erhielten, ihre eigenen Umweltprojekte vorzustellen.

Wettbewerbe und Auszeichnungen

Die Schule nimmt regelmäßig an Wettbewerben teil und wurde für das  Konzept des Projek-tes „Umweltbewusste Schule“ mehrmals als Bundes- und Landessieger u.a. vom Bundesprä-sidenten Horst Köhler, zwei Bundesumweltministern, dem Umweltminister NRWs, der Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW und der NRW-Bank Düsseldorf mit Preisgeldern von insgesamt 27.000 € ausgezeichnet.

Finanzierung von Umweltprojekten und Kauf der Windbälle von den Preisgeldern bei Landes- und Bundeswettbewerben

Diese Preisgelder werden genau wie die durch den Verkauf von Recyclingmaterial erwirt-schafteten Gelder für die Finanzierung von Fortbildungsmaßnahmen, Workshops, Begabten-förderung, Umweltprojekte in Differenzierungskursen, AGs, Besuchen von Messen und Informationsveranstaltungen sowie von Unterrichtsprojekten zu Umweltthemen verwendet.
Darüber hinaus werden die Bepflanzung der Beete vor der Schule und die beiden auf dem Dach der Schule installierten Wind Power – Energy Bälle finanziert, durch die Energie erzeugt und direkt in das Stromnetz eingespeist wird.

Fazit

Als „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ und  Mitglied des Kölner  Netzwerkes für nachhaltige Schülerfirmen haben Lehrer und Schüler die Möglichkeit, sich regelmäßig auszutauschen, um  auch mit der Unterstützung unterschiedlicher Institutionen und Unternehmen die Bildung für Nachhaltigkeit und das Projekt „Umweltbewusste Schule“- Der Umwelt zuliebe -weiterzuentwickeln.

Beratung & Prävention

Ausgehend vom Bildungs- und Erziehungsauftrag des Gymnasiums umfasst das Beratungskonzept des Nelly neben den üblichen internen auch externe Beratungsangebote. Wir sind bemüht, das Netzwerk der vorhandenen Beratungsinstanzen laufend zu verbessern und auszubauen. Eine Beratungslehrerin am Nelly koordiniert diese Beratungsangebote, initiiert Projekte zu unterschiedlichen Themen und begleitet sowohl das Kollegium als auch die Schüler als vertrauensvolle Gesprächspartnerin, nicht nur in Krisensituationen.

Falls eine über unsere schulischen Angebote hinausgehende Beratung im psycho-sozialen Bereich erforderlich wird, können weitere außerschulische Beratungsstellen, mit denen wir zusammenarbeiten, empfohlen werden.
 

Jgst.
Beratungsanlass
Schulischer Ansprechpartner
Außerschulischer Ansprechpartner
Klassen-
unabhängige Angebote
Erziehungsschwierigkeiten
 
Verhaltensauffälligkeiten
 
Lernschwierigkeiten
 
Begabtenförderung
 
Klassen - / Fachlehrer
Frau Lowis
 
 
 
Frau Breer
Jugendamt Neuss
 
Jugendberatungsstelle (JUBS)
 
Schulpsychologischer Dienst
Drogenprävention
Frau Weidemann
Drogenberatungsstelle
Gewaltprävention
 
 
Konflikte unter Schülerinnen und Schüler und Schülern
Mentorenprogramm
SV – Lehrer
 
Frau Weidemann
(Streitschlichter-programm)
 
 
 
Unterstützung der SV
SV – Lehrer
 
Klasse 5
Schullaufbahn
 
Förderbedarf bei Leistungsproblemen und Konzentrationsauffälligkeiten
 
 
Wahl der 2. Fremdsprache
 
 
 
 
 
 
 
Verkehrserziehung
Klassenlehrer
Fachlehrer
Erprobungsstufen-koordinator
Erprobungsstufen-konferenz
 
Klassenlehrer
Deutsch – /
Englischlehrer
Elternabend: Fachlehrer: Latein – / Französisch
Erprobungsstufen-koordinator
 
Frau Herold
Klassenlehrer der Grundschule des 4. Schuljahres
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Polizei Neuss
 
Klasse 6
 
 
 
 
 
 
 
Medienerziehung
 
 
Verantwortlicher Umgang mit Sexualität
(gebunden an den Biologie-
unterricht)
Frau Haberstroh
Frau Kemper
 
Fachlehrerinnen und -lehrer
clicksafe.de
Schülertheater „Radiks
 
Klasse 7
Optional:
Verantwortlicher Umgang mit dem Internet
(gebunden an den Religionsunterricht)
 
Medienerziehung
 
Klassen - / Fachlehrer
Mittelstufenkoordinatorin
Elternabend
 
 
 
Frau Haberstroh
Frau Kemper
 
 
 
 
 
 
 
 
Klasse 8
Verantwortlicher Umgang mit Sexualität
(gebunden an den Biologie-
unterricht)
Sucht - Gewaltprävention
 
Optional:
Drogenprävention
(gebunden an den Religionsunterricht)
 
 
 
Fachlehrerinnen und -lehrer
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
z.B. Drogenberatungsstelle (Drobs)
Klasse 9
Drogenprävention
(gebunden an den Biologie-
unterricht)
 
Prävention: Essstörungen
 
Optional:
Verantwortlicher Umgang mit Sexualität
(gebunden an den Religionsunterricht)
 
 
Vorbereitung des Eintritts in die Oberstufe
Fachlehrerinnen und -lehrer
 
 
Frau Lowis
 
 
Fach – / Klassenlehrer
 
 
 
 
 
Jahrgangstufenleiter der künftigen Jgst. 10/EF
 
Informationsabend zur Vorbereitung der Fächer-wahlen
 
 
 
 
Caritas Neuss
 
 
z.B. Donum Vitae
 
 
 
 
 
 
Jahrgangsstufenleiterinnen und -leiter
Oberstufenkoordinator
Einführungs-phase    (EF)
Praktikum
 
Berufswahlinformation
 
Berufsfindungsabend
 
 
Herr Weyerke
Agentur für Arbeit
 
Vertreter unterschiedlicher Berufe aus der Elternschaft

 

Schüleraustausch

Das Nelly-Sachs-Gymnasium hat Partnerschulen in Russland, den Niederlanden und Frankreich. Mit diesen Schulen finden regelmäßig Schüleraustausche statt.

Russland

Geschichte des Austauschs und des Vereins zur Förderung der Schulpartnerschaft

Die ersten Kontakte des Nelly-Sachs-Gymnasiums mit der Schule Nr. 15 aus Pskow bzw. mit dem Humanitären Lyzeum von Pskow (wie die Schule heute heißt) ergaben sich 1992, als die Deutschlehrerin Swetlana Fjodorowa mit einigen russischen Kindern auf Einladung des Karnevalvereins in Allerheiligen war. Bereits ein Jahr später waren die ersten Schülerinnen, Schüler und Lehrer des Nelly-Sachs-Gymnasiums zu Gast in der Schule Nr. 15, 1994 fand dann der erste Gegenbesuch in Neuss statt. Zu diesem Zeitpunkt war den Beteiligten klar, dass man eine dauerhafte Schulpartnerschaft aufbauen wollte. Die Schulkonferenz beider Schulen stimmten diesem Plan mehrheitlich zu. Daraufhin kam es am 12.10.1994 zur Gründung des Vereins zur Förderung der Schulpartnerschaft Nelly-Sachs-Gymnasium in Neuss – Schule Nr. 15 in Pskow zur ideellen und finanziellen Unterstützung des Austauschs. Seither finden Besuche und Gegenbesuche jährlich in regelmäßigem Wechsel statt.


Ziel des Austauschs

Ziel des Austauschs ist es, die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten des jeweiligen Partnerlandes und das Leben in der Gastfamilie kennen zu lernen. Darüber hinaus stärkt der Austausch das Fach „Deutsch“ im Humanitären Lyzeum in Pskow, da er einen besonderen Anreiz bietet, Deutsch als Fremdsprache zu erlernen.

Gestaltung des Austauschs

Bei den Besuchen in Pskow und Neuss nehmen die Gäste u.a. am regulären Unterricht der Partnerschule teil, um das Schulleben mit seinen jeweiligen Besonderheiten kennen zu lernen. Außerdem finden immer auch besondere Stunden für die Gäste statt: So erhalten sie Kenntnisse zur Geschichte, zur Kunst, zur Sprache oder auch zu wichtigen Persönlichkeiten des Landes. Wichtige Bestandteile des Besuchsprogramms sind die Besichtigung der Städte Neuss und Pskow und die Ausflüge in die nähere Umgebung. Besuche der Städte Köln, Aachen und Düsseldorf gehörten in den letzten Jahren fest zum Programm der russischen Schülerinnen und Schüler. Daneben gab es – je nach dem Schwerpunktthema des Austauschs – auch Ausflüge z.B. nach Xanten („Römer am Rhein“) oder im Jahr 2010 unter dem Thema „Europa“ in die „Kulturhauptstadt 2010“, nach Bochum in das Bergbaumuseum. In Russland wird meist das prächtige Pechorykloster, die Stadt Izborsk sowie Michajlowskoe besucht, wo der bedeutende russische Dichter Alexander Puschkin eine Zeit lang gelebt hat. Ein kultureller Höhepunkt der Besuche in Russland ist zudem der zweitägige Aufenthalt in St. Petersburg am Ende der Reise.


Frankreich

Das Nelly-Sachs-Gymnasium hat zwei Partnerschaften mit Schulen in Châlons-en-Champagne. Die seit dem Schuljahr 2010/11 bestehende Partnerschaft mit dem Collège Per-rot d'Ablancourt gestaltet sich vielseitig und intensiv:

1.

In Klasse 6 findet ein erster Austausch von (Klassen-)Briefen sowie eine eintägige Begeg-nung mit der „classe internationale“ des Collège Perrot d'Ablancourt in Trier statt, und zwar jeweils am letzten Schultag vor den Osterferien (ab 2012). Die deutsche Teilnehmergruppe richtet sich nach der Größe der französischen Klasse (ca 20 Schüler) und wird aus den Lerngruppen mit Französisch als 2. Fremdsprache rekrutiert. Das Ziel ist eine erste Kontaktauf-nahme mit Gleichaltrigen aus Frankreich. Die Französischlehrer informieren rechtzeitig.

2.

In Klasse 7 findet im Frühjahr eine fünftägige Begegnung in Châlons bzw. in Neuss statt. Das Programm beinhaltet je einen Ganztagsausflug, Unternehmungen vor Ort und Teilnahme am Schulalltag bzw. Familienleben. Schriftliche Informationen sowie Anmeldeformulare erhalten die Siebtklässler durch ihre Französischlehrer (Zeitpunkt: November).
Das Angebot richtet sich vor allem an leistungsstärkere Schüler. Die Größe der Austausch-gruppe hängt von der jeweiligen „classe internationale“ auf französischer Seite sowie der Anzahl von Mädchen und Jungen ab. Bei der Zusammenstellung der Partner sind  Kriterien wie  Geschlecht, möglichst  ähnliche Interessen, evtl. gesundheitliche  Probleme (z.B. Allergien in Bezug auf Haustiere) wichtig; dies geschieht in enger Absprache mit den französischen Kollegen. Die Teilnahme an der eintägigen Begegnung in Kl. 6 ist weder Voraussetzung noch Garantie für den Austausch. Die Austauschleiter und begleitenden Lehrer informieren bei einem Elternabend im Januar über alle anstehenden Themen bzw. Fragen.

3.

In den Stufen 8 und 9 arbeitet die „classe internationale“ mit den Lerngruppen des NSG projektbezogen zusammen (z.B. E-Mail-Projekte, Vorstellen der jeweiligen Region in der Zielsprache). Die Themen orientieren sich an den schulischen Programmen in beiden Ländern und werden flexibel von den unterrichtenden Lehrern und Lerngruppen gestaltet.
Die Begegnungen mit der „seconde“ des  Lycée Pierre Bayen, dem ursprünglich alleinigen Partner des AvH,  finden seit 2001 gemeinsam mit dem NSG statt. Uns stehen i.d.R. die Hälf-te der Plätze zur Verfügung. Am NSG richtet sich dieses Angebot an Schüler der Klasse 9 mit Französisch als 2. bzw. 3. Fremdsprache. Die achttägige Fahrt nach Châlons – meist mit ei-nem Ganztagsausflug nach Paris sowie  Reims oder Troyes oder Verdun, einem Wochenende in der Familie und der Einbeziehung in den Schulalltag – findet im Frühjahr statt. Der Gegen-besuch der Franzosen erfolgt zeitnah, das Programm ist vergleichbar gestaltet.
Die Termine für die Anmeldung, die Fahrt nach Châlons und den Gegenbesuch der Franzosen werden mit dem AvH und dem Lycée Pierre Bayen abgestimmt. Informiert werden die Schü-ler unserer 9. Klassen und deren Eltern in schriftlicher Form über die Französischlehrer, meist im November.

 

Niederlande


Seit 2009 gibt es diesen englischsprachigen Austausch mit dem Scala College in Alphen aan den Rijn in den Niederlanden, der sowohl in der Mittelstufe, 8. Klasse, als auch in der Oberstufe stattfindet. Alphen aan den Rijn liegt in Südholland, im „Groene Hart“, dem grünen Herzen, einer abwechslungsreichen Polderlandschaft zwischen den großen Städten Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht, ganz in der Nähe von Leiden und Gouda. Das Scala College ist eine staatliche Schule und sehr große Schule mit ca. 2500 Schülern. Die Schüler, mit denen wir den Austausch vorbereiten, besuchen den bilingualen Zweig der VWO, die in etwa unserem Gymnasium entspricht. Bilingual bedeutet, dass die SchülerInnen über 60% des Unterrichts in der Unterrichtssprache Englisch von dazu speziell ausgebildeten Lehrern erhalten, d.h. dass die Schüler der holländischen Schule hervorragend Englisch sprechen.

Austausch Jahrgangsstufe 8


Der Austausch in der Jahrgangsstufe 8 ist für viele SchülerInnen eine gute Gelegenheit, selbstständig erste Auslandserfahrungen zu sammeln und das Leben in einer Gastfamilie zu erproben. Holländer sind sehr aufgeschlossen und tolerant und somit fällt das Englischspre-chen leicht. In einer Vorlaufphase lernen die Schüler per E-Mail, Skype oder durch andere Medien ihre Austauschpartner rechtzeitig kennen. Danach erfolgt kurz vor den Osterferien ein fünftägiger Besuch in Holland und im Mai oder Juni der Gegenbesuch der Austauschpart-ner in Neuss.
Es gibt neben gemeinsamen Projekten, wie Sport, Theater, Käseproduktion oder Schnitzeljagd ein attraktives Ausflugsprogramm. In Deutschland stehen z.B. Köln und Düsseldorf auf dem Programm, während es bei dem Gegenbesuch in den Niederlanden nach Den Haag und Amsterdam geht.
Es können jedes Jahr ca. 25 SchülerInnen teilnehmen, da die holländische Schule im Klassenverband fährt. Das heißt, die Zusammensetzung der holländischen Klasse bestimmt, wie viele Jungen und wie viele Mädchen von unserer Seite mitfahren können. Wir bemühen uns dann darum, Schülerinnen und Schüler mit ähnlichen Interessen, von gleichem Alter und in vergleichbarer Lebenssituation zusammenzubringen. Die Kosten betragen ca. €190 für beide Wochen.

Austausch in der Oberstufe: MUNs


Das Besondere an unserem Austausch ist, dass er in der Oberstufe fortgesetzt wird, so dass häufig die ehemaligen Teilnehmer des ersten Austauschs erneut dabei sind.

MUN steht kurz für Model United Nations. Unser Oberstufenaustausch ist v.a. an die MUN Aktivitäten des Alfrink College in Zoetermeer in den Niederlanden, in der Nähe von Den Haag, gebunden. Das Alfrink College veranstaltet seit 2006 diese Simulation einer mehrtägigen Model United Nations Sitzung. Hier werden mit vielen Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern in Diskussionen, Verhandlungen und Debatten die Probleme dieser Welt gelöst.

Das Projekt gliedert sich in drei Phasen: Im November findet ein gemeinsamer Vorbereitungsworkshop, MUNelly, mit Schülern des Scala College am Nelly-Sachs-Gymnasium in Neuss statt. In der zweiten Phase im Dezember können die Schülerinnen und Schüler am ScalaMUN in Alphen teilnehmen. Im Januar betreiben sie selbstständige Recherche zu den einzelnen Themenbereichen von MUNA und bereiten sich auf diese große Konferenz vor. In dieser Phase gibt es einige kürzere Treffen. Anfang Februar nehmen sie schließlich mit mehr als 500 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen europäischen Ländern an der MUNA Konferenz am Alfrink College in Zoetermeer teil.

Wegen der großen Beliebtheit der Konferenz können am Alfrink College seit 2012 nur noch ausgewählte Schulen mit einer begrenzten Schülerzahl teilnehmen. Das Nelly-Sachs-Gymnasium gehört erfreulicherweise dazu und kann 10 Delegierte anmelden.

Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der EF, Q1 und Q2, die neben guten Englischkenntnissen auch die Bereitschaft mitbringen, sich aktiv und langfristig an dem Projekt zu beteiligen. Die Schülerinnen und Schüler der EF helfen bei der Durchführung der MUNelly Konferenz, die Schülerinnen und Schüler der Q1 planen sie und die Schülerinnen und Schüler der Q2 stehen als Berater zur Seite. Ehemalige MUNelly-Teilnehmer werden als Gastredner eingeladen. Alle beteiligten Schüler setzen sich auch für ein Sozialprojekt ein.

MUNelly, unser hauseigenes MUN, entwickelt sich ständig weiter. Somit besteht für unsere erfahrenen Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit an anderen MUN Veranstaltun-gen wie z.B. LEMUN oder BonaMUN teilzunehmen.

Klassen- und Studienfahrten

Klassen-, Studien- und Austauschfahrten spielen eine wichtige Rolle in unserer pädagogischen Arbeit am Nelly. Sie sind ein fester Bestandteil unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit. Unser Fahrtenkonzept ist Teil des Schulprogramms, es basiert auf den Vorgaben, die in den Richtlinien und Erlassen festgelegt sind.

Das Fahrtenkonzept des Nelly sieht vor allem vor, die sozialen, historisch-kulturellen und interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Hierbei spiegeln die Fahrten jeweils eigene Schwerpunkte wider.


In der Jahrgangsstufe 6 stehen vor allem soziale Aspekte im Mittelpunkt, z.B. die Stärkung der Klassengemeinschaft und der altersgemäßen sozialen Entwicklung. Die Fahrt findet als Fahrt mehrerer 6. Klassen statt, die jeweiligen Klassen werden von ihren Mentoren begleitet, was die Betreuung und Förderung der Schüler/innen positiv bereichert. An den Zielorten Möhnesee oder Nettersheim/Eifel wird in Zusammenarbeit mit der Unterkunft ein Naturerlebnisprojekt durchgeführt.


In der Jahrgangsstufe 9 liegt der Schwerpunkt neben der sozialen Entwicklung auf kultureller und gemeinschaftlicher Bildung. Auch eine Förderung sportlicher Aktivitäten erscheint sinnvoll. Die Zielorte liegen in Deutschland. Zielorte waren in den letzten Jahren: Freiburg, Hamburg, Berlin, Regensburg, Bremen, Dresden, Dreiländereck (Belgien, Luxemburg, BRD), Weimar, Borkum, Norderney, Wismar...

In der Jahrgangsstufe EF finden mehrtägige religiöse und philosophische Orientierungstage statt. Schwerpunkte liegen hierbei auf dem sozialen Zusammenfinden in der Oberstufe und der Auseinandersetzung mit religiösen und philosophischen Fragen zum menschlichen Leben und Zusammenleben. Die religiösen Orientierungsfahrten werden seit langen Jahren von Referenten der ESR (Evangelische Schüler/innenarbeit im Rheinland e.V.) begleitet und durchgeführt.

In der Jahrgangsstufe Q2 dominieren die Bildungsaspekte der Studienfahrten. Für die Durchführung ist ein unterrichtlicher Bezug erforderlich, d.h. eine Vor- und Nachbereitung im Unterricht (z.B. durch Referate, Führungen, Berichte für die Homepage). Die Studienfahrten sind an die Leistungskurse angebunden. Sie sollen nicht den Charakter von Pauschalreisen einnehmen. Zielorte waren in den letzten Jahren: Florenz, Prag, Dublin, London, Venedig, Wien, Pula...


Jahrgangsübergreifend (9-Q1) findet in jedem Schuljahr das SV-Seminar statt. Dieses dient der Schülervertretung am Nelly dazu, eigene Projekte für die Schule zu planen und ihre Arbeit effektiv zu gestalten. Begleitet werden die Schüler/innen durch die SV-Lehrer. Diese Fahrt wird in Zusammenarbeit mit der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach durchgeführt.

Unser aktuelles Fahrtenkonzept in der Übersicht

Stufe
Zweck der Fahrt
Ziel
Dauer und Zeitpunkt
aktueller
Kostenrahmen
6
Klassenfahrt mit sozialem Charakter, Naturerlebnisprojekt
Möhnesee/
Nettersheim
je 3 Tage,
3 bis 4Wochen nach den Sommerferien

max. 130,-€
9
Klassenfahrten mit
sozialen, historisch-kulturellen und interkulturellen Schwerpunkten
Deutschland
5 Tage,
vor den Sommerferien
max. 280,- €
Religiöse Tage der Orientierung/
Philosophische Vertiefungsfahrten
Tagungsstätten in geografischer Nähe
3 Tage
Woche nach den Halbjahreszeugnissen
ca. 75,- € 1
Studienfahrten
Bildungsaspekte dominieren
Deutschland und außer-deutsche Ziele
5 Tage,
im Umfeld der Herbstferien in Absprache mit dem AvH-Gymnasium
max. 400,- €
9-Q1
 
SV-Seminar
Auseinandersetzung mit schulischen Themen und Projekten
Th.-Heuss-Akademie Gummersbach
2,5 Tage,
meist im November
ca. 75,- €
EF
Latein-Fahrt
Auswirkungen und Bedeutung der römischen Kultur auf die deutsche Geschichte
Trier
1 Tag,
am Schuljahresende
ca. 17,- €


Ergänzend zu unseren Klassen- und Studienfahrten bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern in mehreren Austauschprogrammen die Möglichkeit an, ihre Persönlichkeit und ihre Sprachkenntnisse durch das Erleben des Alltags in Gastfamilien zu entwickeln.

Zusätzlich zu den Fahrten finden im Rahmen des Fachunterrichts Exkursionen statt, die sich an regionalen Angeboten orientieren.

Anmerkungen:
1 Je nach Zuschüssen der Landeskirchen kann sich dieser Betrag für die teilnehmenden Schüler/innen der religiösen Tage der Orientierung reduzieren.

Verpflegung & Gesundheit

Bei der Bewirtschaftung einer Schulmensa oder eines Kiosks stellt sich für einen Caterer immer das Problem, dass er einerseits wirtschaftlich arbeiten muss und dass er andererseits bei der Bereitstellung von Essen für Heranwachsende in einer besonderen Verantwortung steht. Als Schule streben wir deshalb ein ausgewogenes Verhältnis von wertvollen Nahrungsmitteln und Genussmitteln an. Unsere grundlegende Anforderung an die Speisen unserer Mensa ist, dass das Essen den Richtlinien DGE soweit wie möglich entsprechen soll.

Das bedeutet z.B. die Bevorzugung regionaler Produkte, die Vermeidung von Zusatzstoffen, die Bereitstellung frischer Produkte und Beilagen in Form von Gemüse, sowie einer geschmacklichen Vielfalt.

Das Mittagessen soll in jeglicher Hinsicht ausgewogen sein und die Vielfalt wird z.B. in Form eines Salatbuffets, von Fischgerichten, Vollkorngerichten, Suppen, vegetarischer Gerichte usw. angestrebt. Wir fordern von unserem Caterer den Verkauf hochwertigen Fleisches, welches nicht jeden Tag angeboten werden muss. Speisen mit viel Fett, viel Salz, viel Zucker sollen von unserem Caterer vermieden werden. Bei Fischgerichten soll auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Obstbecher und frisches Obst sollen fester Bestandteil des Angebots sein. Fast Food lehnen wir für unsere Schule ab. Wasser wird in unserer Mensa kostenlos angeboten und wir verkaufen keine Softdrinks. Das Nelly legt Wert auf eine angenehme, freundliche Atmosphäre in der Mensa und eine ansprechende Anrichtung der Speisen und Getränke.

Übermittagsbetreuung

Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 wurde am Nelly in Kooperation mit der Katholischen Jugendagentur (KJA) eine einstündige Mittagspause nach der 6. Stunde, also von 13.20 Uhr bis 14.20, eingeführt. Die Mittagspause dient dazu, nach sechsstündigem Unterricht eine Zeit der Entspannung und Erholung sowohl für Schüler als auch für Lehrer zu ermöglichen. Es besteht Gelegenheit, in der Mensa ein warmes und gesundes Mittagessen in gemeinschaftlicher Atmosphäre einzunehmen.
Die Pause ist ein Ort der Begegnung von Schülern verschiedener Klassen und Altersstufen und auch von Schülern und Lehrern. Wichtig ist uns ein friedliches Miteinander, eine „familiäre“ Atmosphäre sowie ein respektvoller und toleranter Umgang miteinander. Im Sinne der Mitbestimmung wird die Pause von Oberstufenschülern, den Tutoren, mitgestaltet. Durch dieses Engagement lernen die Schüler, sowohl Verantwortung für Jüngere zu übernehmen als auch Aktionen eigenverantwortlich zu planen und durchzuführen. Die Tutoren haben ein offenes Ohr für die Anliegen der Schüler. Sie helfen, mögliche Konflikte zu lösen und haben auch eine Vorbildfunktion für jüngere Schüler.


Die Schüler können zwischen verschiedenen Freizeitangeboten frei wählen:

  • Spiel und Bewegung auf dem Schulhof
  • Gesellschaftsspiele in kleinen Gruppen
  • Begrenzte Nutzung des Internets
  • Ruhe und Entspannung in der Lounge
  • Kreatives Arbeiten.

Vor den Weihnachts-, Oster- und Sommerferien finden besondere Aktionswochen statt. Die Schüler sind eingeladen, besondere Angebote, z.B. im kreativen, künstlerischen, musikalischen und sportlichen Bereich, wahrzunehmen.


Nach der einstündigen Mittagspause wird für die Sekundarstufe I eine (kostenpflichtige) Hausaufgabenbegleitung angeboten. In ruhiger Arbeitsatmosphäre erledigen die Schüler ihre Hausaufgaben selbstständig. Pädagogisch erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KJA stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und geben ggf. kleine Hilfestellungen. Wir begrüßen es auch, dass die Schüler sich gegenseitig unterstützen. Dabei ist uns ein respektvoller Umgang miteinander wichtig. Nach der festen Lern- und Hausaufgabenzeit (bis 15.05 Uhr) haben die Schüler, sofern sie ihre Hausaufgaben erledigt haben, die Möglichkeit, den Schultag bei Spielen, Basteln, Malen und Entspannen ausklingen zu lassen.

Medienerziehung

Unterrichtsentwicklung und Medien

Die Medienwelt ist von raschen Neuentwicklungen geprägt, und das nicht nur auf der tech-nischen Ebene, sondern auch im Hinblick auf die didaktischen Gestaltungsmöglichkeiten von Unterricht. Die Einführung der Kernlehrpläne brachte neue Anforderungen im Bereich der Medienkompetenzen mit sich, und auch die Verantwortung der einzelnen Fachkonferenzen für einen fachlich und methodisch systematischen Kompetenzerwerb wächst. Die Reflexions- und Urteilskompetenz der Schülerinnen und Schüler im alltäglichen Umgang mit Medien stellt dabei ein ebenso wichtiges Gut dar wie die Fähigkeit, gezielt Informationen zu recherchieren und Ergebnisse medial unterstützt zu präsentieren. So ist es Ziel des vorliegenden Medienkonzeptes, die Schülerinnen und Schüler durch die Vermittlung von grundlegenden Medienkompetenzen bei einem erfolgreichen Start in das Ausbildungs- und Berufsleben zu unterstützen und ihren kritischen Blick im Umgang mit – nicht nur digitalen – Medien zu schärfen.

Ausstattung

Am Nelly stehen zwei Computerräume und ein Selbstlernzentrum mit Internetzugang zur Verfügung, die von den Schülerinnen und Schülern sowohl im Rahmen des Fachunterrichts als auch individuell genutzt werden können. Mobile Notebooks, Beamer und Netzwerk-Zugänge ermöglichen die Arbeit mit digitalen Medien in fast jedem Klassenraum.

Schwerpunkte

Die Schwerpunkte der Medienerziehung am Nelly sind aktuell die Einführung verbindlicher Mindeststandards für die Nutzung von IT-Medien im Unterricht der Sekundarstufe I, sowie die Vermittlung eines verantwortungsvollen, sicheren und auch kritischen Umgangs mit sozialen Netzwerken und dem Internet im Allgemeinen.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Erprobung einer obligatorischen Anbin-dung der Medienkompetenzen an den Fachunterricht (vgl. Beschluss der Lehrerkonferenz vom 18.5.2015).

Medienkompetenz
Inhalte & Teilkompetenzen
 
Jgst.
Anbindung an fachliche Themen
 
Basiswissen: Schulkonsole und Computer bedienen
  • Nutzerordnung der Computerräume und des SLZ besprechen
  • persönliche Zugangsdaten erhalten und Passwort ändern Schulkonsole kennen lernen
  • Programme öffnen/beenden
5
Klassenlehrer 5
jährliche Schulung für die neuen 5er-Klassenlehrer zu Beginn des Schuljahres
Texte digital produzieren und  verarbeiten
Textverarbeitung I, z.B.
  • Oberfläche kennen lernen
  • Dateien benennen und speichern
  • Schriftformatierung, Einfügen von Formen und Symbolen
  • Markieren, Kopieren, Ausschneiden, Einfügen von Textbausteinen
  • Rechtschreibung/Grammatik überprüfen
5/6
Fach Deutsch
(vgl. Deutschbuch und KLP)
Anbindung an obligatorische Inhalte, z.B.
 
·         persönlichen Brief verfassen
·         Ereignisbericht verfassen
·         Gedichte gestalten
·         Bewerbungsanschreiben verfassen
Textverarbeitung II, z.B.
  • Illustrationen einfügen und formatieren
  • Seitenformatierung (Seitenränder, Zeilenabstand, Seitenzahlen)
  • Fußnoten einfügen
  • Inhaltsverzeichnis einfügen
  • Thesaurus: Synonyme finden
8/9
Tabellen und Diagramme erstellen, rechnen
Excel, z.B.
  • Oberfläche kennen lernen
  • einfache Diagramme erstellen
  • Tabellen anlegen
  • Tabellenkalkulation
6/8
Fach Mathematik
(vgl. Mathematikbuch und KLP)
Anbindung an obligatorische Inhalte, z.B.
 
Tabellenkalkulation I
Tabellenkalkulation II
Informationen
präsentieren
Präsentieren I, z.B.
Powerpoint
  • Oberfläche kennen lernen
  • Folien erstellen
  • Folien strukturieren
  • Folien formatieren
  • Bilder einfügen
6/7
Fächergruppe III: Biologie und Physik
(vgl. KLP Bio und Phy)
Anbindung an obligatorische Inhalte, z.B.
Verdauungsorgane in Bau und Funktion (Bio)
Freilanduntersuchung: Biotop Schulhof (Bio)
Sonne-Temperatur-Jahreszeiten (Ph)
Aufbau und Funktion eines Kraftwerks (Ph)
Präsentieren II, z.B.
 
Powerpoint
  • Grafiken und Diagramme erstellen und einfügen
  • Hyperlinks  und Videoclips einfügen, Folien animieren
  • Notizzettel erstellen

Word SmartArt

  • Informationen in Grafiken veranschaulichen
  • Handout erstellen
8/9
Themen im Internet recherchieren und Internet-Quellen analysieren
Internetrecherche, z.B.
  • Suchdienste kennen lernen
  • Informationsbedürfnis klären und konkretisieren
  • Suchwörter/Anfrage formulieren und eingeben
  • Trefferliste bewerten und Treffer auswählen
  • Erweiterte Suche/Expertensuche nutzen können
  • Ergebnisseiten evaluieren
  • Ergebnisse sichern und verarbeiten
5/6
9
 
Fächergruppe II: Erdkunde, Geschichte, Politik
(vgl. KLP Ek, Ge, Pk)
Anbindung an obligatorische Inhalte, z.B.
Neuordnungen der Welt und Situation Deutschlands(Ge)
Unsere Erde – unterschiedliche Lebensräume(Ek)
Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie – Staatsbürgerschaft, Wahlen(Pk)
 
Über das Internet kommunizieren und sich sozial vernetzen1
Sicherheit im Internet, z.B.
  • Persönliche Daten: Was gebe ich von mir preis?
  • Fotos: Wie stelle ich mich dar?
  • Cybermobbing erkennen und bekämpfen
  • Urheber- u. Persönlichkeitsrecht: Tipps für Opfer und Täter
  • Sichere Passwörter erstellen: Tipps & Tricks
5/6
Klassenlehrer und externe Anbieter
Theateraufführung Radiks in Jgst. 6 und anschließende Diskussion mit den Schauspielern zum Thema Cybermobbing
Fortführung des Themas im Klassenverband mit den Klassenlehrern
Elterninformationsabend: Referent der HHU Düsseldorf

 

1 Diesbezüglich nutzen und empfehlen wir am Nelly die Materialen und Angebote folgender Ansprechpartner bzw. Internetseiten: Klicksafe.de, BzgA.de, knigge-rat.de (Social Media Knigge).

Kultur am Nelly

Aufbauend auf einer seit der Gründung der Schule bestehenden Akzentuierung im Bereich der künstlerischen, musikalischen und literarischen Förderung haben sich unsere Schwerpunkte durch vielfältige Projekte bewährt.


• Das Fach Kunst gewährleistet mit schulinternen Ausstellungen aus dem Unterricht und den Arbeitsgemeinschaften eine besondere Transparenz von Unterrichtsergebnissen. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler über die Anleitung zur eigenen künstlerisch gestaltenden Arbeit und die Beschäftigung mit Kunstwerken aus Vergangenheit und Gegenwart in das Fach eingeführt und mit den wichtigsten künstlerischen Techniken vertraut gemacht. Dies geschieht auch durch Teilnahme an Wettbewerben, den Besuch von Museen und Kooperationen mit verschiedenen Partnern, auch im Bereich der Medien. Die gestalterische Arbeit fließt, bei der Schaffung von Bühnenbildern und Kostümen, fächerübergreifend in Theater- und Musicalproduktionen ein.

• Das Fach Musik präsentiert sich am Nelly als breite Palette von Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekten, wobei neben konzertanten, vokalen und Musiktheater-Aufführungen immer öfter auch der Austausch mit „Spezialisten” gesucht wird. Neben dem traditionellen Musikunterricht werden regelmäßig verschiedene Arbeitsgemeinschaften angeboten. Diese bereiten alljährliche Konzerte, das Adventssingen, Gottesdienste, Abiturfeiern, Einschulungen und Musicals vor. Sie schaffen Gelegenheiten, sich festlich zu treffen und das Wir-Gefühl am Nelly zu pflegen.

• Seit dem Schuljahr 2005/2006 bietet das Nelly-Sachs-Gymnasium in Kooperation mit der Musikschule in Neuss einen erweiterten Musikunterricht mit Schwerpunkt Chorarbeit an. Mit diesem Angebot wollen wir interessierten Kindern die Möglichkeit geben, besondere musikalische Fähigkeiten innerhalb des Unterrichts mit einem hohen praktischen Anteil zu entwickeln und zu fördern.

 

Eine der Eingangsklassen 5 wird aus interessierten Schülerinnen und Schülern zusammengestellt („Chorklasse“). Jede(r) interessierte Schüler(in) kann sich für die Chorklasse anmelden (siehe Voraussetzungen). Die Klasse erhält 2 Wochenstunden Stimmbildung in Kooperation mit einem Gesangspädagogen der Musikschule und eine Wochenstunde Musikunterricht.

• Die Bereiche Literatur und Theater zeichnen sich durch jährliche Bühnenaufführungen (z.T. im Rahmen der Schülertheaterwoche), aber auch durch viele andere Projekte und Aktivitäten aus.  Traditionell nimmt das Nelly an dem jährlichen Wettbewerb des „Lesen-den Klassenzimmers” des Börsenvereins des deutschen Buchhandels erfolgreich teil.  Au-toren-Lesungen erfolgen regelmäßig, z.T. in Zusammenarbeit mit der Neusser Stadtbibliothek. In den Literaturkursen der Oberstufe stehen neben klassischen Bühnenwerken auch moderne szenische Eigenproduktionen im Vordergrund. Darüber hinaus werden Projekte verwirklicht, die sich mit Märchen, Satiren oder der Adaption mythologischer Stoffe befassen. In den letzten Jahren erschienen zudem selbstverlegte Buchprojekte aus dem Bereich „Kreatives Schreiben“ (Taubenecho, Wortinventur).
 

• Tradition hat die Gestaltung der ökumenischen Gottesdienste, die zur Einschulung der neuen Fünftklässler, zu Weihnachten, Ostern, zum Abitur und zum Schuljahresabschluss zusammen mit Lehrern, Schülern und Eltern vorbereitet werden.

Das Forum, welches der Schule einen Bühnenraum mit hochwertiger Ton- und Beleuchtungstechnik bietet, verleiht seit zehn Jahren dem lebendigen Kulturgeschehen weitere Impulse. Moderne Licht- und Tonregie sowie Projektionstechniken bieten den Schülern Möglichkeit zur Mitarbeit.

Präambel

Das Nelly-Sachs-Gymnasium soll eine Schule sein, an der sich jede(r) Einzelne nach Kräften bemüht, anderen verständnisvoll, freundlich, respektvoll und hilfsbereit zu begegnen. Wir bemühen uns um ein faires Miteinander, lehnen alle Formen von Gewalt ab und versuchen der Gewaltneigung anderer entgegenzuwirken.

In unserem Schulalltag wollen wir offen für konstruktive Kritik sein und unser Verhalten selbstkritisch überprüfen. Eine Schule, die sich der Demokratie, der Menschlichkeit und der Idee einer verantwortungsbewussten Teilnahme am Leben der Gemeinschaft verpflichtet fühlt, räumt allen im Rahmen der jeweiligen Rechte und Pflichten Chancen zur Selbstverwirklichung ein. Dabei ist sie auf eine möglichst partnerschaftliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern angewiesen.

Schulleitung und Kollegium des Nelly-Sachs-Gymnasiums streben ein möglichst umfangreiches Angebot an schulischen Aktivitäten an. Besondere Aufmerksamkeit gilt einer verantwortungsbewussten Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen, Fortschritte und Hemmnisse sowie im Zusammenhang damit einer individuellen Beratung und Betreuung hinsichtlich der Schullaufbahn bzw. schulischer Entwicklungsmöglichkeiten. Eine faire und gerechte Beurteilung von schulischen Leistungen ist dabei wesentlich. Für eine Atmosphäre der Lernbereitschaft und Kooperation, die Freude an der Leistung ebenso ermöglicht und fördert wie auch zwischenmenschliche Achtung und Rücksichtnahme, tragen Schülerinnen und Schüler ebenso Sorge wie Lehrerinnen und Lehrer.

Während diese einer zeitgemäßen Didaktik und Methodik verpflichtet sind, welche dem Anspruch auf eine breit gefächerte und ausgewogene Erziehung Rechnung tragen, sind die Schülerinnen und Schüler zu einer regelmäßigen und aktiven Teilnahme am Unterricht verpflichtet, bei dem ein möglichst hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit angestrebt werden soll.

Kinder in ihrer schulischen Entwicklung aktiv zu begleiten, zu unterstützen und zu ermutigen, ist eine zentrale Verpflichtung der Eltern. Sie sollen daher regelmäßig Veranstaltungen und Termine wahrnehmen, die zur Förderung der individuellen schulischen Laufbahn ihrer Kinder von der Schule sowie den Mitwirkungsorganen angeboten werden oder die den allgemeinen Erziehungsauftrag der Schule betreffen. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sollen einen um Verständigung bemühten gegenseitigen Kontakt anstreben bzw. pflegen. Es erscheint besonders wichtig, dass Eltern ihre Kinder in der Wertschätzung von Toleranz, Gewaltfreiheit und Rücksichtnahme jederzeit bestärken, um den Erziehungsauftrag der Schule zu unterstützen.

Im Sinne dieser Präambel erklären sich alle bereit, Gemeinschaftsgeist und Toleranz im Umgang mit anderen zu pflegen und die Schulordnung des Nelly-Sachs-Gymnasiums zu respektieren.

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